23. Januar 2010

BayernLB: Asset-Backed-Security-Papiere über 21 Milliarden Euro als Zeitbombe

Fraktionschef der Freien Wähler kritisiert schleppenden Fortgang der Ermittlungen

Die Schlagzeilen bestimme der Erwerb der Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB, doch im Windschatten dieses Debakels ticke noch eine weit „größere Bombe“. Darauf hätten die Freien Wähler (FW) im Bayerischen Landtag aufmerksam gemacht, berichtete die NÜRNBERGER ZEITUNG in ihrer Online-Ausgabe am 23.01.2010:
In ihrem Auftrag habe ein Rechtsanwalt Strafanzeige gegen die Vorstände und Verwaltungsräte der inzwischen komplett verstaatlichten (weiterlesen…)

4. Januar 2010

Skandal um BayernLB und Hypo Alpe Adria: Untersuchungsausschuss eingesetzt

Ehemalige Vorstandschefs sollen im Bayerischen Landtag unter Eid aussagen

Die ehemaligen Vorstandschefs der BayernLB und der Hypo Alpe Adria sollten im Bayerischen Landtag unter Eid aussagen, wie es zum Milliardendesaster der Landesbank in Österreich habe kommen können. Mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme wollten SPD, Grüne und Freie Wähler die Bankmanager zwingen, umfassend und wahrheitsgemäß zu berichten, wie die Übernahme der “Hypo Alpe Adria” durch die “BayernLB” eingefädelt worden sei und ob dabei Insidergeschäfte zu Lasten der Steuerzahler betrieben worden seien. (weiterlesen…)

23. Dezember 2009

Präsident des Bayerischen Sparkassenverbands stellt Amt zur Verfügung

Konsequenzen aus Debakel um BayernLB und HGAA

Dr. Siegfried Naser verlasse den Sparkassenverband Bayern – bei der nächsten Vorstandssitzung werde er sein Amt mit Wirkung zum 31. Januar 2010 zur Verfügung stellen, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 23.12.2009:
Naser stolpere damit über die verlustreiche Übernahme der österreichischen Krisenbank HGAA durch die BayernLB. (weiterlesen…)

21. Dezember 2009

Bayerische Landesbank gibt Mehrheit an SaarLB auf

25,2 Prozent der Anteile an das Saarland abgegeben

Im Rahmen der Sanierungsbemühungen setze die BayernLB das “Tranchiermesser” an einer weiteren Stelle an. Nach der Aufgabe der Alpentochter HGAA trenne sich die Bayerische Landesbank von ihrer Mehrheit an der SaarLB, berichtete n-tv.de am 21.12.2009:
Für 65 Mio. Euro sei ein Paket von 25,2 Prozent der Anteile an (weiterlesen…)

16. Dezember 2009

Ende der Höhenflüge am Finanzplatz München

Vielleicht bleibt die Stadtsparkasse das führende eigenständige Kreditinstitut am Ort

München sei die Nummer eins in Deutschland – so das Selbstverständnis vieler Menschen in der Landeshauptstadt, und das habe auch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in ihrem Regionalranking der Wirtschaftsräume jüngst ermittelt. Nun ja, die Bankwirtschaft könnten die Forscher nicht gemeint haben, kommentiere Martin Hesse für die sueddeutsche.de am 15.12.2009:
Noch 2001 habe man zwar am Finanzplatz München davon geträumt, Frankfurt/Main den Rang ablaufen zu können. (weiterlesen…)

Seehofer räumt Debakel ein: BayernLB soll baldmöglichst verkauft werden

Bayerischer Ministerpräsident bekennt sich zu seiner Aufklärungs- und Informationspflicht

Für die CSU sei es eine bittere Pleite, und Horst Seehofer habe sich selbstkritisch gegeben, berichtete SPIEGEL ONLINE am 15.12.2009:
Bayerns Ministerpräsident habe nach dem teuren Abschied von der maroden Kärntner Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) dem Landtag eine umfassende Aufklärung der Vorgänge zugesichert. Seehofer habe in einer Regierungserklärung zugleich eingeräumt, dass es sich bei den Verlusten durch die HGAA um ein “Debakel” handele. (weiterlesen…)

14. Dezember 2009

Rücktritt: Vorstandschef der BayernLB zieht Konsequenzen aus Milliardendebakel

Bisheriger Finanzvorstand kommissarisch neuer Bankchef

Nach dem Milliardendebakel der BayernLB in Österreich räume Landesbank-Chef Michael Kemmer mit sofortiger Wirkung seinen Posten. Finanzvorstand Stefan Ermisch werde laut Ministerpräsident Horst Seehofer kommissarisch neuer Bankchef, berichtete SPIEGEL ONLINE am 14.12.2009:
Der Vorstandschef ziehe damit die Konsequenzen aus der Verstaatlichung der (weiterlesen…)

Verstaatlichung: BayernLB übergibt Hypo Group Alpe Adria für einen Euro

BayernLB gibt Anteile an der Tochter ab und schießt 825 Millionen Euro zu

Die Zukunft der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) sei vorerst gesichert. Österreich verstaatliche nach Angaben des Finanzministers Josef Pröll die Tochter der BayernLB. Die deutsche Landesbank reiche ihren Anteil von gut 67 Prozent für einen symbolischen Preis von einem Euro an die Regierung in Wien weiter und verzichte den Angaben zufolge auf Forderungen gegenüber der HGAA in Höhe von 825 Millionen Euro. (weiterlesen…)

10. Dezember 2009

Bank zu verschenken: BayernLB will sich von der Hypo Group Alpe Adria trennen

Bisher mehr als sechs Milliarden Euro in die österreichische Tochter gesteckt

Zunächst ginge es darum, eine dringend notwendige Kapitalerhöhung auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Doch inzwischen wollten die Verantwortlichen der BayernLB einen viel radikaleren Schnitt – sie wollten sich die hoch verschuldete Hypo Group Alpe Adria (HGAA) vom Hals schaffen. Und einen geeigneten Kandidaten für die Übernahme hätten sie auch schon im Visier – Österreich. (weiterlesen…)

10. November 2009

BayernLB: Verlust durch hohe Kosten für Risikovorsorge und Wertberichtigungen

Belastungen durch Hypo Group Alpe Adria

Die BayernLB stelle sich für 2009 wegen der Belastungen durch die österreichische Tochter Hypo Group Alpe Adria (HGAA) auf einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro ein, berichtete SPIEGEL ONLINE am 10.11.2009:
Die hohe Risikovorsorge und zu erwartende Wertberichtigungen für die HGAA dürften das Konzernergebnis im vierten Quartal 2009 (weiterlesen…)

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