Ursache vor allem milliardenschwerer Fehlkauf der Hypo Alpe Adria
Die landeseigene BayernLB habe 2009 erneut einen Milliardenverlust eingebracht – unter dem Strich stehe nach eigenen Angaben ein Minus von rund 2,6 Milliarden Euro nach einem Verlust von rund fünf Milliarden Euro im Jahr zuvor, berichtete SPIEGEL ONLINE am 31.03.2010:
Das Institut sei die zweitgrößte deutsche Landesbank. Grund für die erschreckend schlechten Zahlen sei der milliardenschwere Fehlkauf der österreichischen Hypo Alpe Adria. (weiterlesen…)
Fraktionschef der Freien Wähler kritisiert schleppenden Fortgang der Ermittlungen
Die Schlagzeilen bestimme der Erwerb der Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB, doch im Windschatten dieses Debakels ticke noch eine weit „größere Bombe“. Darauf hätten die Freien Wähler (FW) im Bayerischen Landtag aufmerksam gemacht, berichtete die NÜRNBERGER ZEITUNG in ihrer Online-Ausgabe am 23.01.2010:
In ihrem Auftrag habe ein Rechtsanwalt Strafanzeige gegen die Vorstände und Verwaltungsräte der inzwischen komplett verstaatlichten (weiterlesen…)
Ehemalige Vorstandschefs sollen im Bayerischen Landtag unter Eid aussagen
Die ehemaligen Vorstandschefs der BayernLB und der Hypo Alpe Adria sollten im Bayerischen Landtag unter Eid aussagen, wie es zum Milliardendesaster der Landesbank in Österreich habe kommen können. Mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme wollten SPD, Grüne und Freie Wähler die Bankmanager zwingen, umfassend und wahrheitsgemäß zu berichten, wie die Übernahme der “Hypo Alpe Adria” durch die “BayernLB” eingefädelt worden sei und ob dabei Insidergeschäfte zu Lasten der Steuerzahler betrieben worden seien. (weiterlesen…)
Konsequenzen aus Debakel um BayernLB und HGAA
Dr. Siegfried Naser verlasse den Sparkassenverband Bayern – bei der nächsten Vorstandssitzung werde er sein Amt mit Wirkung zum 31. Januar 2010 zur Verfügung stellen, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 23.12.2009:
Naser stolpere damit über die verlustreiche Übernahme der österreichischen Krisenbank HGAA durch die BayernLB. (weiterlesen…)
25,2 Prozent der Anteile an das Saarland abgegeben
Im Rahmen der Sanierungsbemühungen setze die BayernLB das “Tranchiermesser” an einer weiteren Stelle an. Nach der Aufgabe der Alpentochter HGAA trenne sich die Bayerische Landesbank von ihrer Mehrheit an der SaarLB, berichtete n-tv.de am 21.12.2009:
Für 65 Mio. Euro sei ein Paket von 25,2 Prozent der Anteile an (weiterlesen…)
Vielleicht bleibt die Stadtsparkasse das führende eigenständige Kreditinstitut am Ort
München sei die Nummer eins in Deutschland – so das Selbstverständnis vieler Menschen in der Landeshauptstadt, und das habe auch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in ihrem Regionalranking der Wirtschaftsräume jüngst ermittelt. Nun ja, die Bankwirtschaft könnten die Forscher nicht gemeint haben, kommentiere Martin Hesse für die sueddeutsche.de am 15.12.2009:
Noch 2001 habe man zwar am Finanzplatz München davon geträumt, Frankfurt/Main den Rang ablaufen zu können. (weiterlesen…)
Bayerischer Ministerpräsident bekennt sich zu seiner Aufklärungs- und Informationspflicht
Für die CSU sei es eine bittere Pleite, und Horst Seehofer habe sich selbstkritisch gegeben, berichtete SPIEGEL ONLINE am 15.12.2009:
Bayerns Ministerpräsident habe nach dem teuren Abschied von der maroden Kärntner Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) dem Landtag eine umfassende Aufklärung der Vorgänge zugesichert. Seehofer habe in einer Regierungserklärung zugleich eingeräumt, dass es sich bei den Verlusten durch die HGAA um ein “Debakel” handele. (weiterlesen…)
Bisheriger Finanzvorstand kommissarisch neuer Bankchef
Nach dem Milliardendebakel der BayernLB in Österreich räume Landesbank-Chef Michael Kemmer mit sofortiger Wirkung seinen Posten. Finanzvorstand Stefan Ermisch werde laut Ministerpräsident Horst Seehofer kommissarisch neuer Bankchef, berichtete SPIEGEL ONLINE am 14.12.2009:
Der Vorstandschef ziehe damit die Konsequenzen aus der Verstaatlichung der (weiterlesen…)
BayernLB gibt Anteile an der Tochter ab und schießt 825 Millionen Euro zu
Die Zukunft der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) sei vorerst gesichert. Österreich verstaatliche nach Angaben des Finanzministers Josef Pröll die Tochter der BayernLB. Die deutsche Landesbank reiche ihren Anteil von gut 67 Prozent für einen symbolischen Preis von einem Euro an die Regierung in Wien weiter und verzichte den Angaben zufolge auf Forderungen gegenüber der HGAA in Höhe von 825 Millionen Euro. (weiterlesen…)
Bisher mehr als sechs Milliarden Euro in die österreichische Tochter gesteckt
Zunächst ginge es darum, eine dringend notwendige Kapitalerhöhung auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Doch inzwischen wollten die Verantwortlichen der BayernLB einen viel radikaleren Schnitt – sie wollten sich die hoch verschuldete Hypo Group Alpe Adria (HGAA) vom Hals schaffen. Und einen geeigneten Kandidaten für die Übernahme hätten sie auch schon im Visier – Österreich. (weiterlesen…)