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	<title>Magazin.Am-Finanzplatz.de - Nachrichten und Gedanken über den Finanzplatz Deutschland &#187; Banker</title>
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	<description>Informationsportal zu Finanz- und Wirtschaftsthemen für Branchenvertreter, Unternehmer und Verbraucher</description>
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		<title>Katastrophaler Vertrauensverlust: Banken-Bashing breitet sich aus</title>
		<link>http://magazin.am-finanzplatz.de/aktuelles/katastrophaler-vertrauensverlust-banken-bashing-breitet-sich-aus-2811</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 15:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Kaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ansehen der Banker sinke dramatisch - f&#252;r die Branche eine beispiellose Imagekatastrophe. Wirklich schlimm sei das aber aus einem anderem Grund - der Vertrauensverlust der Geldh&#228;user schade dem gesamten marktwirtschaftlichen System.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>„Bankster“ als Gefahr angesehen, die alle in ihrer Existenz bedroht</strong></p>
<p>Ob in den USA, Europa oder sonst wo &#8211; &#8220;Banken-Bashing&#8221; sei allerorten  Volkssport. Meinungsforscher registrierten bei den B&#252;rgern einen  katastrophalen Vertrauensverlust gegen&#252;ber dem Geldgewerbe. Das werde  inzwischen schlechter bewertet als das notorische Schlusslicht auf der  Ansehensskala, die Tabakindustrie, schrieb Wolfgang Kaden in seinem  Kommentar f&#252;r SPIEGEL ONLINE am 23.04.2010:<br />
Auch wenn viele Banker glaubten, die Krise sei vor&#252;ber &#8211; der Realit&#228;t  entspreche das kaum. Selbst bei seri&#246;sem Publikum ernteten  Vortragsredner Beifall, wenn sie das Finanzgewerbe mit der Mafia  verglichen &#8211; in den angels&#228;chsischen L&#228;ndern sei der Begriff „Bankster“  l&#228;ngst in die Umgangssprache eingegangen.<br />
Die Finanzwirtschaft sei drauf und dran, sich immer weiter aus der Mitte  der Gesellschaft zu entfernen. <span id="more-2811"></span>Das Bankgewerbe und seine Repr&#228;sentanten  h&#228;tten das System gef&#228;hrdet, sie spielten schon wieder ihre alten,  hochriskanten Spielchen und seien damit eine Gefahr geworden, die &#8211; so  das Empfinden &#8211; alle in ihrer Existenz bedrohe.</p>
<p>Quelle: <strong>SPIEGEL ONLINE</strong>, 23.04.2010<br />
Originalartikel unter: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,690361,00.html" target="_blank">Marktwirtschaft in der Krise / Wie die Banker den  Kapitalismus aush&#246;hlen<br />
</a></p>
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		<title>Davos: Hinter den Kulissen rangieren Banker auf unterster Ebene</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 22:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaftsforum]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sei Weltwirtschaftsforum in Davos – und eine Berufsgruppe stehe heftig wie nie in der Kritik - die Banker. Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft &#252;berb&#246;ten sich mit schrillen T&#246;nen gegen die Geldinstitute; und das wohl zu Recht, denn die Branche habe bis heute keine glaubhaften Reformvorschl&#228;ge vorgelegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft &#252;ben &#228;tzende Kritik</strong></p>
<p>In einem der schickeren Hotels in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Davos" target="_blank">Davos</a> wolle der Vorstandschef eines  gro&#223;en deutschen Mischkonzerns mit seiner Meinung nicht hinterm Berg  halten und fordere vehement staatliche Grenzen f&#252;r den Eigenhandel der  Geldh&#228;user. Als einer seiner Tischnachbarn einwende, dass derartige  Gesetze einen tiefen Eingriff in die Eigentumsrechte bedeuteten,  antworte der Manager spontan, dass der Staat doch &#252;berall und v&#246;llig zu  Recht eingriffe &#8211; sei es bei den CO2-Emissionen, der Prostitution oder  dem Rauschgifthandel. Viel tiefer gehe es nicht mehr. <span id="more-2059"></span>Selbst beim  Jahrestreffen der „globalen Wirtschaftselite“ in Davos seien Banker  inzwischen der Inbegriff f&#252;r alles, was zuletzt schiefgelaufen sei, ja,  sie w&#252;rden in einem Atemzug mit Kriminellen genannt, berichtete die WELT  ONLINE am 30.01.2010:<br />
Dabei h&#228;tten die Finanzjongleure nicht nur Politiker wie den  franz&#246;sischen Pr&#228;sidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Sarkozy" target="_blank">Nicolas Sarkozy</a> gegen sich, der die  Davoser B&#252;hne f&#252;r eine aggressive Bankerschelte genutzt habe. Auch bei  den Industrievertretern gingen inzwischen die „Messer“ auf. Sie betonten  st&#228;ndig, dass es sich nicht um eine Krise der Marktwirtschaft handele,  sondern um eine Krise der Finanzindustrie. Das sei der Tonfall in  offiziellen Runden in Davos &#8211; in Hintergrundgespr&#228;chen sei blanke  Verachtung zu sp&#252;ren.<br />
Sogar so ausgewogene Manager wie Bayer-Chef <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Wenning" target="_blank">Werner Wenning</a>, der auch im Aufsichtsrat  der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bank" target="_blank">Deutschen Bank</a> sitze,  k&#246;nne der Branche und ihrer Verteidigungsschlacht nicht mehr folgen &#8211;  man sei offensichtlich nicht in der Lage, das, was sich in der  Gesellschaft aufbaue, als Bedrohung f&#252;r das eigene System zu empfinden.  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Achleitner" target="_blank">Paul Achleitner</a>, ehemals  Investmentbanker bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldman_Sachs" target="_blank">Goldman Sachs</a> und heute Finanzvorstand  der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allianz_SE" target="_blank">Allianz</a>, verstehe die  Branche nicht mehr &#8211; einige f&#252;hrende Banker h&#228;tten „die tiefe Skepsis  der Politik und der Gesellschaft“ zu sp&#228;t wahrgenommen; manche  Investmentbanker lebten in ihrer eigenen Welt.</p>
<p>Quelle: <strong>WELT ONLINE</strong>, 30.01.2010<br />
Originalartikel unter: <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article6037254/Banker-haben-bei-den-Maechtigen-ausgespielt.html" target="_blank">Davos-Konferenz / Banker haben bei den M&#228;chtigen  ausgespielt</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema: </strong></p>
<p><strong>Magazin.Am-Finanzplatz.de</strong>, 27.01.2010<br />
<a href="http://magazin.am-finanzplatz.de/aktuelles/wef-in-davos-frankreichs-praesident-sarkozy-fordert-neues-bretton-woods-abkommen-2032" target="_blank">WEF in Davos: Frankreichs Pr&#228;sident Sarkozy fordert neues  Bretton-Woods-Abkommen / Warnung vor Hineindr&#228;ngen in eine Karikatur der  Marktwirtschaft</a></p>
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		</item>
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		<title>Kinderbertreuer, M&#252;llm&#228;nner und Putzkr&#228;fte wichtiger f&#252;r die Gesellschaft als Banker</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 21:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerberater]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Putzfrauen und M&#252;llm&#228;nner seien wichtiger f&#252;r die Gesellschaft als Banker - das behaupteten jetzt britische &#214;konomen. Sie w&#252;rden mit dem alten Lehrsatz brechen, dass wer viel verdiene, auch viel geleistet habe. Die schlimmsten Wertvernichter seien der Studie zufolge Steuerberater.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>Neue britische Studie benennt Wertesch&#246;pfer und Wertevernichter </strong></p>
<p>Die &#8220;Boni-Banker&#8221; in der Londoner City h&#228;tten einen schweren Stand &#8211;  erst h&#228;tten sie mit ihren Spekulationen das Land in eine Krise gest&#252;rzt  und den Zorn der Briten auf sich gezogen. Zur Strafe wolle die Regierung  jetzt die H&#228;lfte ihrer Bonuszahlungen kassieren, und nun zeige eine neue  Studie der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/New_economics_foundation" target="_blank">new economics foundation</a> (nef) auch noch,  dass die Arbeit der Banker verzichtbar w&#228;re. Eine Reinigungskraft in  einem Krankenhaus leiste demnach mehr f&#252;r die Gesellschaft als ein  Spitzenbanker im &#8220;Finanzdistrikt&#8221;, berichtete SPIEGEL ONLINE am 14.12.2009:<br />
Die Fragestellung der Analyse habe es in sich &#8211; Experten der nef h&#228;tten  wissen wollen, welche Jobs mehr zum Wohlstand der Gesellschaft  beitr&#252;gen. <span id="more-1559"></span>Im Falle der Banker h&#228;tten sie deren Einkommen mit der  Wirtschaftsleistung der Finanzexperten verglichen, also mit ihren  Steuerzahlungen und der Anzahl der geschaffenen Jobs. Das Ergebnis falle  negativ aus &#8211; f&#252;r jedes Britische Pfund, das die Spitzenbanker  verdienten, zahle die Gesellschaft sieben drauf.<br />
Noch verheerender falle die Bilanz bei Steuerberatern aus &#8211; 47 Pfund  koste es die Gesellschaft, wenn einer der Steuerspargehilfen ein Pfund  verdiene. Der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Guardian" target="_blank"> Guardian</a> werde  in seiner Analyse der Studie noch etwas deutlicher &#8211; die F&#252;hrungskr&#228;fte  von Werbeagenturen zerst&#246;rten mit jedem verdienten Pfund Werte der  Gesellschaft in H&#246;he von elf Pfund.<br />
Bei vielen Jobs im Niedriglohnsektor falle die Rechnung ganz anders aus,  n&#228;mlich positiv. So liege das Verh&#228;ltnis zwischen Einkommen und  gesellschaftlicher Wertsch&#246;pfung bei M&#252;llm&#228;nnern bei eins zu zw&#246;lf.  M&#252;llm&#228;nner w&#252;rden demnach helfen, durch Recycling CO2-Emissionen  einzusparen und Rohstoffverbrauch zu verringern. Die hochbezahlten  Banker hingegen h&#228;tten mit fehlgeschlagenen Spekulationen hohen  volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet.<br />
Selbst Reinigungskr&#228;fte in einem Krankenhaus tr&#252;gen laut der Studie mehr  zum Wohl der Gesellschaft bei als die geschm&#228;hten Banker. &#8220;F&#252;r jedes  Pfund, das wir ihnen zahlen, generieren sie mehr als zehn Pfund an  gesellschaftlichem Wert&#8221;, schrieben die Autoren.<br />
Es sei daher schlicht falsch, von einer hohen Bezahlung auf die  gesellschaftliche Leistung zu schlie&#223;en. Der oftmals angenommene  Zusammenhang zwischen hohen finanziellen Anreizen und Beitr&#228;ge zum  Allgemeinwohl m&#252;sse vielmehr in Frage gestellt werden, so die Autoren.  Sie argumentierten, dass gerade diejenigen Wirtschaftszweige mit den  h&#246;chsten Einkommen sich nicht an den Kosten beteiligten, die der  Gesellschaft tats&#228;chlich durch sie entstehen w&#252;rden.</p>
<p>Quelle: <strong>SPIEGEL ONLINE</strong>, 14.12.2009<br />
Originalartikel unter: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,666917,00.html" target="_blank">Britische Studie / &#214;konomen preisen die Putzfrauen</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema: </strong><br />
<strong><br />
the new economics foundation</strong> (nef), Dezember 2009<br />
<a href="http://www.neweconomics.org/sites/neweconomics.org/files/A_Bit_Rich.pdf" target="_blank">A Bit Rich: Calculating the real value to society of different professions</a></p>
<p><strong>guardian.co.uk</strong>, 14.12.2009<br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/business/2009/dec/14/new-economics-foundation-social-value" target="_blank">Cleaners worth more to society than bankers, says thinktank</a></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/New_economics_foundation">http://en.wikipedia.org/wiki/New_economics_foundation</a></div>
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