20. März 2010

USA: Im März 2010 bisher bereits 15 Banken pleite gegangen

„Federal Deposit Insurance Corporation“ im Dauereinsatz

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 20.03.2010] Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), durch den Glass-Steagall Act von 1933 ins Leben gerufener Einlagensicherungsfonds der Vereinigten Staaten von Amerika, hat allein am 19. März 2010 wieder sieben Banken geschlossen:
Damit erhöht sich die Anzahl der betroffenen Institute allein im bisherigen Verlauf des Monats März 2010 auf 15.
Die FDIC muss sich ständig um gescheiterte Banken kümmern – auf deren Website wird die aktuelle Liste seit dem 1. Oktober 2000 publiziert. Betroffenen Kunden wie auch potenziellen Käufern werden dort (weiterlesen…)

19. März 2010

Beratungsprotokolle zur Anlageberatung schützen vor allem Banken vor Verbraucherklagen

Zeitschrift „Finanztest“ kritisiert aktuelle Unterlagen

Die Zeitschrift Finanztest kritisiere, dass die aktuellen Unterlagen zur Erstellung von Beratungsprotokollen vor allem die Banken vor Verbraucherklagen schützten, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 19.03.2010:
In den Protokollen fänden sich lediglich allgemeine Aussagen, dass der Anleger über die Risiken des Produkts aufgeklärt worden sei, anstatt beispielsweise genau auf die Risiken der jeweiligen Geldanlage hinzuweisen.
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3. März 2010

US-Einlagensicherung FDIC sieht 702 Banken als akut bedroht an

Baukredite für Einfamilienhäuser zu fast 40 Prozent gefährdet

Die großen Wall-Street-Banken mögen das Schlimmste überstanden haben, doch über 8.000 Institute, die das Land mit Geschäftskrediten, Baudarlehen und Hypotheken versorgten, ständen vor riesigen Problemen, schrieb die BernerZeitung in ihrer Online-Ausgabe am 02.03.2010:
Jeder zehnte ausstehende Kredit sei in Verzug oder bereits verloren. Die staatliche Einlagensicherung FDIC befürchte, dass über 700 Banken akut gefährdet seien.
Das Ausmaß der gefährdeten Kredite verdeutliche, wie unausgewogen der staatliche Auskauf der Finanzindustrie nach dem Kollaps von 2008 gewesen sei. (weiterlesen…)

20. Februar 2010

Weitere Bankenpleiten: US-Einlagensicherungsbehörde im Roten Bereich

FDIC beruhigt mit Kreditlinie beim US-Finanzministerium

Die US-Bankenaufsichtsbehörde habe wieder vier Banken geschlossen. Unter anderem sei es zur bisher größten Bankpleite des Jahres 2010 gekommen – insgesamt seien in USA nunmehr 20 Banken pleite gegangen, meldeten die MMnews am 20.02.2010:
Am 19. Februar seien die „George Washington Savings Bank“ in Illinois, die „La Jolla Bank“ in Kalifornien, die „La Coste National Bank“ in Texas und die „Marco Community Bank of Marco Island“ in Florida geschlossen worden.
Die größte darunter sei die „La-Jolla-Bank“-Pleite in Kalifornien mit insgesamt zehn Filialen. (weiterlesen…)

30. Januar 2010

2010 bereits 15 Banken in den USA geschlossen

Abgelegt unter: Aktuelles, Finanzmärkte, Politik & Gesellschaft — Tags:, , , , , — dp @ 22:34

Auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen

Der „Banken-Meltdown“ in den USA gehe weiter. Schon wieder seien sechs Banken bankrott gegangen. Der Einlagensicherungsfonds müsse mit 4,2 Milliarden Dollar einspringen. 2010 seien damit 15 Banken in den USA geschlossen worden, meldeten die MMnews am 30.01.2010:
Dieses Mal seien auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen – „American Marine Bank“ in Bainbridge Island, „First Regional Bank“ in Los Angeles, „Community Bank and Trust“ in Cornelia, „Marshall Bank“ in N.A.-Hallock, „Florida Community Bank“ in Immokalee und (weiterlesen…)

29. Januar 2010

Wirtschaft erhöht den öffentlichen Druck auf Banken

Vermehrte Ausgabe von Krediten und Verzicht auf Boni angesichts neuer drohender Finanzkrise gefordert

Die Arbeitslosigkeit steige; erste Großkonzerne wie SIEMENS kündigten den Abbau Tausender Stellen an, viele andere Unternehmen ständen vor ähnlich unpopulären Entscheidungen. Die Schuld für die drohende Jobmisere suchten Deutschlands Großkonzerne nicht nur bei sich – führende deutsche Wirtschaftsvertreter hätten vor einer neuen Finanzkrise gewarnt und in diesem Zusammenhang Politik und Banken zu mehr Engagement aufgerufen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 29.01.2010:
So habe etwa Bayer-Chef Werner Wenning die Finanzbranche aufgefordert, aus ihren Fehlern zu lernen – die Krise sei doch entstanden, weil in Teilen der Finanzwirtschaft keiner mehr durchgeblickt habe, welche Risiken hinter den Versprechungen versteckt gewesen seien, oder die Gier blind gemacht habe.
Die Bedenken der Manager seien nicht unbegründet – denn noch immer schlummerten in den Banken-Bilanzen enorme Risiken. (weiterlesen…)

25. Januar 2010

Ex-Fed-Chef Paul Volcker soll an der Wall Street aufräumen

Rückgriff auf „Glass-Steagall Act“ aus den 1930er-Jahren angestrebt

Paul Volcker habe das Warten gelernt – er sei begeisterter Angler. Es habe sich gelohnt. Volcker sei die Rückkehr ins Machtzentrum der Vereinigten Staaten gelungen. Nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen er manche Schmähung habe ertragen müssen. Die Wiederauferstehung des 82-Jährigen sei mehr als ein persönlicher Triumph, es sei eine politische Zäsur. Sie markiere das endgültige Ende der Ära des „Laissez-faire-Kapitalismus“, eingeleitet von Ex-Präsident Ronald Reagan und Ex-Notenbankchef Alan Greenspan, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 25.01.2010:
Diese seien nur zwei der vielen politischen Gegner Volckers, der die US-Notenbank Fed von 1979 bis 1987 geleitet habe. (weiterlesen…)

Bankenpleite in den USA: 2010 schon neun Institute betroffen

Jüngste fünf Pleitekandidaten von anderen Banken übernommen

In den USA seien wieder fünf Banken geschlossen worden. Damit steige die Zahl der Pleiten allein für 2010 schon auf neun Institute. Der Einlagensicherungsfonds müsse für Milliarden aufkommen, berichteten die MMnews am 23.01.2010:
Die neuerlichen Bankpleiten verteilten sich quer durch alle US-Staaten. Geschlossen worden seien die „Columbia River Bank“ in (weiterlesen…)

21. Januar 2010

Obama: US-Steuerzahler dürfen nie wieder Geiseln einer Bank werden

Wiederholung der Finanzkrise soll verhindert werden

Schwere Zeiten für die Finanzindustrie – US-Präsident Barack Obama wolle den Banken Zügel anlegen, um eine Wiederholung der Finanzkrise zu verhindern. Ziel sei es, Banken nicht mehr so groß werden zu lassen, dass der Staat sie in einer Krise unbedingt retten müsse; nie mehr dürfe der US-Steuerzahler zur „Geisel einer Bank“ werden, die durch ihren Kollaps die gesamte Wirtschaft mit sich reißen könne, berichtete SPIEGEL ONLINE am 21.01.2010:
Zum einen solle die Größe der Banken begrenzt, zum anderen das Ausmaß ihrer risikoreichen Geschäfte eingeschränkt werden. Im Kern strebe er an, das Investmentbanking stärker von den restlichen Geschäften zu trennen, damit Profitstreben weniger als bisher zu riskantem Verhalten ansporne.
Den Banken sollte nicht erlaubt werden, dass sie sich zu weit von ihrer zentralen Aufgabe entfernten, nämlich ihre Kunden zu bedienen. In den vergangenen Jahren hätten zu viele Finanzinstitute das Geld der Steuerzahler risikoreich eingesetzt. Nach wie vor operierten die Banken nach Regeln, die zum Kollaps des Finanzsektors geführt hätten, so Obamas Kritik.

Der Präsident wolle, dass Banken unter anderem künftig keine Hedgefonds oder Aktienfonds, die nicht den Kunden dienten, besäßen oder in solche Fonds investieren dürften. Wenn die Banken von dem Sicherheitsnetz profitierten, das die Steuerzahler ihnen gäben, sei es nicht angemessen, wenn sie dieses günstige Geld nähmen, um damit Profit zu machen.

Die angekündigten Maßregelungen müssten allerdings erst noch vom Kongress gebilligt werden. Obama habe eingeräumt, dass er starken Widerstand von den Abgeordneten und von Lobbyistenverbänden erwarte. Er habe sich bereit für die Kraftprobe gezeigt – wenn „diese Leute“ einen „Kampf“ wollten, dann könnten sie ihn mit ihm haben.

Quelle: SPIEGEL ONLINE, 21.01.2010
Originalartikel unter: Lehren aus Finanzkrise / Obama will Banken verzwergen

20. Januar 2010

Misstrauen durch Finanzkrise: Zerwürfnis zwischen Versicherungs- und Bankenbranche

Versicherungskonzern „Talanx“ will auf dem Klageweg Girokonto bei der Bundesbank durchsetzen

In der deutschen Finanzszene sei ein beispielloser Streit entbrannt. Nach FTD-Informationen habe der Versicherungsriese Talanx die Bundesbank verklagt. Der Hannoveraner Konzern wolle auf diesem Wege durchsetzen, bei der Zentralbank ein Girokonto eröffnen zu dürfen, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND (FTD) in ihrer Online-Ausgabe am 19.01.2010:
Einen entsprechenden Antrag hätte die Notenbank zuvor abgelehnt, wie Sprecher des Konzerns und des Instituts bestätigt hätten. (weiterlesen…)

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