28. Februar 2010

Fannie Mae: Immobilienkreditgeber verlor 74,4 Milliarden US-Dollar

Staat soll zur „Marktberuhigung“ weitere Milliarden zuschießen

Der US-Baufinanzierer Fannie Mae habe im abgelaufenen Jahr einen gigantischen Verlust angehäuft und brauche weitere Hilfe vom Steuerzahler. Unterm Strich habe der größte Immobilienkreditgeber des Landes 74,4 Milliarden US-Dollar verloren, berichtete SPIEGEL ONLINE am 27.02.2010:
Das sei einer der höchsten Verluste der US-Wirtschaftsgeschichte. Alleine im Schlussquartal habe sich das Minus auf 16,3 Milliarden US-Dollar belaufen. (weiterlesen…)

3. Februar 2010

Wirtschaftskrise: 2009 europaweit mehr als 230.000 Unternehmen zusammengebrochen

Europas Mittelstand stürzt ab

Erst breche die Nachfrage ein, dann komme die Pleite – die schwere Wirtschaftskrise habe 2009 zahlreiche Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit getrieben. Nach Angaben der Wirtschaftsauskunftsdatei Creditreform seien 2009 in Europa 236.000 Firmen pleite gegangen – 26 Prozent mehr als 2008. Die meisten Firmenzusammenbrüche habe es in Frankreich mit 55.800 Insolvenzen (plus 12,2 Prozent), Deutschland mit 34.300 Insolvenzen (plus 16,0 Prozent) und Großbritannien mit 20.300 Insolvenzen (plus 24,8 Prozent) gegeben, meldete SPIEGEL ONLINE am 03.02.2010:
Europaweit seien 1,7 Millionen Arbeitnehmer von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen. (weiterlesen…)

8. Dezember 2009

Finanz- und Wirtschaftskrise hat weltweit 20 Millionen Arbeitsplätze gekostet

ILO erwartet für 2010 Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland

Mindestens 20 Millionen Arbeitsplätze seien einer Studie zufolge weltweit im Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise seit März 2008 verloren gegangen, berichtete die mz-web.de am 07.12.2009:
Allein in der Europäischen Union seien es 6,1 Millionen gewesen, schreibe die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in einem in Genf vorgestellten Bericht. Danach sei die Beschäftigungskrise noch lange nicht vorbei. (weiterlesen…)

26. November 2009

Arbeitslosigkeit häufigste Ursache für Überschuldung

Überwiegend Schulden bei der Bank

Arbeitslosigkeit sei die häufigste Ursache für Überschuldung – 28 Prozent aller Menschen, die im vergangenen Jahr Hilfe bei einer Schuldnerberatungsstelle gesucht hätten, seien durch den Verlust des Jobs in diese Lage geraten, so das Statistische Bundesamt. Auch andere Schicksalsschläge wie Trennung, Scheidung, Krankheit oder ein Unfall hätten häufig dazu geführt, dass Menschen über einen längeren Zeitraum mehr Geld ausgegeben als eingenommen hätten, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 26.11.2009:
Rund 36.000 Euro Schulden habe nach Angaben der Statistiker der durchschnittliche Schuldner, der Hilfe in einer Beratungsstelle suche. (weiterlesen…)

22. November 2009

Globaler Wirtschaftsabschwung: Zunehmende Leerstände und sinkende Mieten

2010 drohen im größeren Ausmaß Zwangsverwertungen von Gewerbeimmobilien

Anleger offener und geschlossener Immobilienfonds müssten sich auf deutliche Verluste gefasst machen. Im schlimmsten Fall könnte ihr Geld zudem für längere Zeit “eingefroren” werden, denn immer mehr Investoren hätten Probleme, ihre Kredite zu bedienen, berichtete die Online-Ausgabe von Capital am 19.11.2009:
Das könnte Banken zu massiven Zwangsverwertungen zwingen, wodurch die Preise von Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Logistikobjekten einbrechen und die Märkte vorübergehend (weiterlesen…)

14. November 2009

Ende der globalen Wirtschaftskrise noch lange nicht in Sicht

Für Millionen Menschen beginnt die Krise gerade jetzt bzw. wird erst noch beginnen

Auch wenn das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schon wieder zulege – ausgestanden sei die größte Wirtschaftskrise seit 80 Jahren noch lange nicht, kommentierte Ulrich Schäfer auf sueddeutsche.de am 14.11.2009:
Wenn also nun die Ökonomen verkündeten, dass die Rezession in Deutschland, in Europa und auch in den Vereinigten Staaten vorbei sei, dann bedeute dies erst mal nur, dass die Wirtschaft nicht mehr schrumpfe. (weiterlesen…)

8. November 2009

New York Times: US-Arbeitsministerium gibt Arbeitslosenquote im Oktober 2009 mit 10,2 Prozent an

Arbeitslosigkeit in den USA wie zur Großen Depression der 1930er Jahre

Die Arbeitslosigkeit in den USA habe nach einem Bericht der New York Times inzwischen das Niveau der Großen Depression der 1930er Jahre erreicht – die “echte” Arbeitslosenquote liege einem Bericht der Zeitung zufolge bei inzwischen 17,5 Prozent, meldete die HandelszeitungOnline am 07.11.2009:
Das US-Arbeitsministerium habe am 6. November 2009 die Arbeitslosenquote im Oktober 2009 – trotz der Konjunkturerholung – mit 10,2 Prozent beziffert, der offiziell höchsten Quote seit 1983.
In Wirklichkeit sei der “New York Times” zufolge (weiterlesen…)

6. November 2009

US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae braucht frisches Geld

Ersuchen um abermalige Staatshilfe von 15 Milliarden Dollar

Der angeschlagene Hypothekenfinanzierer Fannie Mae habe im dritten Quartal 2009 erneut hohe Verluste geschrieben. Unter dem Strich habe ein Fehlbetrag von 18,9 Milliarden Dollar gestanden, berichtete SPIEGEL ONLINE am 06.11.2009:
Das erneute Quartalsminus verdeutliche die Schwierigkeiten von “Fannie Mae”, gegen steigende Kreditausfälle anzukämpfen und zugleich den Häusermarkt zu stabilisieren. (weiterlesen…)

28. Oktober 2009

Arbeitslosigkeit, Insolvenzen und Kurzarbeit belasten zunehmend die Bundesagentur für Arbeit

Rasant wachsendes Defizit für 2010 erwartet

Die steigende Arbeitslosigkeit und die starke Nachfrage nach Kurzarbeit rissen ein immer größeres Loch in den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA). Von Januar bis Ende September 2009 sei das Defizit auf 15,6 Milliarden Euro gewachsen. Wegen der Wirtschaftskrise sei deutlich mehr Geld ausgegeben worden als geplant. Gleichzeitig hätten die Einnahmen unter den Erwartungen gelegen, berichtete der stern.de am 27.10.2009:
Die BA gehe zwar davon aus, dass ihre Rücklagen, die zu Jahresbeginn 2009 noch bei 16,7 Milliarden Euro (weiterlesen…)

Deutschland: Triple-U-Konjunkturzyklus der Volkswirtschaft bis 2010

Absturz, Stagnation und langsame Erholung dreimal in Folge

Norbert Walter, Chefökonom der Deutschen Bank, beschreibe die aktuelle Konjunkturentwicklung mit einem “Triple U”. Bei einem “U” gehe es mit der Wirtschaft erst abwärts, dann stagniere sie eine Weile und erhole sich erst später. Insgesamt werde sich dieser Konjunkturzyklus genau dreimal in Folge wiederholen, so Walter in einem Interview mit FOCUS-MONEY-Redakteur Andreas Haslauer, erschienen auf FOCUS ONLINE am 27.10.2009:
Das erste “U” hätten wir bereits (weiterlesen…)

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