Nur 2,36 Milliarden Euro in deutsche Beteiligungsfonds investiert
Für viele Unternehmen und manche Banken sei 2009 ein Krisenjahr – für die Private-Equity-Branche sei es ein Katastrophenjahr, berichtete SPIEGEL ONLINE am 08.03.2010:
Nur 2,36 Milliarden Euro seien in deutsche Beteiligungsfonds investiert worden; im Vorjahr seien es noch 9,12 Milliarden gewesen. Das gehe aus einer Statistik des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) für den deutschen Private-Equity-Markt hervor.
Damit habe die Finanzkrise die als „Heuschrecken“ verpönten Finanzinvestoren besonders hart getroffen. (weiterlesen…)
Ansturm der Kunden kaum zu verkraften
Das seien Sorgen, die andere Privatkundenbanken auch gerne hätten – sie seien letztes Jahr nur so gering gewachsen, weil sie die Kapazität nicht entsprechend hätten ausbauen können, sage Thomas Jorberg, Chef der Öko-Bank GLS aus Bochum. Mit „gering gewachsen“ beschreibe der Vorstandsvorsitzende eine Steigerung der Bilanzsumme im Jahr 2009 um 33 Prozent, des Einlagenvolumens um 37 Prozent und der Kundenzahl um 18 Prozent, berichtete die WELT ONLINE am 10.02.2010:
Auch die Umweltbank, die Konkurrenz aus Nürnberg, habe in den vergangenen Monaten schauen müssen, wie sie mit der Nachfrage nach Solarkrediten oder dem mit 1,25 Prozent verzinsten Mietkautionskonto fertig werde. (weiterlesen…)
Geständiger Täter hofft auf Schuldminderung
In den USA sei erneut ein Milliardenbetrug aufgeflogen, bei dem mit einem komplizierten Pyramiden-System Geldanleger geschädigt worden seien, berichtete diePresse.com am 07.01.2010:
Der 47-jährige Geschäftsmann Scott R. bekenne sich schuldig, rund 1,2 Milliarden Dollar (umgerechnet 840 Millionen Euro) veruntreut zu haben. (weiterlesen…)
Spekulation überdeckt den eigentlichen Zweck der Absicherung
Viele Anleger hielten Derivate für eine Erfindung der Neuzeit. Doch schon die Babylonier hätten Geschäfte abgeschlossen, bei denen Zahlungen von bestimmten Ereignissen abhängig gewesen seien. Die älteste Beschreibung für Derivate finde sich im Kodex Hammurabi, der vor rund 3.800 Jahren in Mesopotamien, dem heutigen Gebiet Syriens und des Iraks, veröffentlicht worden sei, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 31.12.2009:
Darin heiße es: “Hat jemand Schuld wegen eines Kredits, und ein Sturm knickt das Getreide, oder eine Ernte misslingt oder (weiterlesen…)
Aktien von Immobilienfirmen, Telekommunikationsunternehmen und der Energiebranche verloren bis zu zehn Prozent
Erstmals nach Bekanntwerden der Finanzprobleme des arabischen Emirats Dubai habe der Staatsfonds Dubai World sich zu der Krise geäußert – und Umstrukturierungen angekündigt, berichtete SPIEGEL ONLINE am 30.11.2009:
Das Bauunternehmen Nakheel, dessen Zahlungsschwierigkeiten die Krise maßgeblich ausgelöst hätte, sowie das international aktive Immobilienunternehmen “Limitless” würden umgebaut. (weiterlesen…)
CDS-Kontrakte als eine Art Ausfall-Versicherung für Anleihen sehr gefragt
Die wachsende Verschuldung westlicher Industriestaaten locke zunehmend Investoren an – Marktteilnehmer setzten verstärkt auf Kreditausfallderivate, Credit Default Swaps (CDS), dieser Staaten. Damit spekulierten Anleger stärker darauf, dass Industriestaaten in finanzielle Schwierigkeiten gerieten als Schwellenländer, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 23.11.2009:
Laut dem Datenregister Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) sei das CDS-Volumen für Italien auf Jahressicht von 151 auf 216 Milliarden US-Dollar geklettert – und damit auf den höchsten Wert für ein einzelnes Land. (weiterlesen…)
2010 drohen im größeren Ausmaß Zwangsverwertungen von Gewerbeimmobilien
Anleger offener und geschlossener Immobilienfonds müssten sich auf deutliche Verluste gefasst machen. Im schlimmsten Fall könnte ihr Geld zudem für längere Zeit “eingefroren” werden, denn immer mehr Investoren hätten Probleme, ihre Kredite zu bedienen, berichtete die Online-Ausgabe von Capital am 19.11.2009:
Das könnte Banken zu massiven Zwangsverwertungen zwingen, wodurch die Preise von Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Logistikobjekten einbrechen und die Märkte vorübergehend (weiterlesen…)
Strafanzeige und Schadensersatzklagen gegen die Deutsche Bank
Gerhard Strate habe schon einiges gesehen. Doch die Geschichte um die Fonds “Kompass Life Fonds” 1 und 2, die die Deutsche Bank 2005 aufgelegt habe, finde der renommierte Hamburger Rechtsanwalt “unglaublich” und “absurd”. Diese geschlossenen Fonds hätten Lebensversicherungen in den USA eingekauft, die die eigentlichen Inhaber hätten loswerden wollen. Sterbe der ursprüngliche Police-Nehmer, gehe die Auszahlungssumme an die Fonds, habe das Kalkül dahinter gelautet, berichtete SPIEGEL ONLINE am 20.11.2009:
Rund eine halbe Milliarde Euro habe die Deutsche Bank für das makabere Geschäft bei Kunden eingesammelt. (weiterlesen…)
Kritische Würdigung der Anlageempfehlungen von Banken oder Finanzvermittlern empfohlen
[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 17.11.2009] Angesichts der Vielfalt und Komplexität von Finanzprodukten blicken Anleger kaum noch durch. Banken und Finanzvermittlern sind meist eher auf ihren eigenen Vorteil bedacht und somit keine große Hilfe für den Verbraucher:
Ein neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen liefert nun leicht verständliches und umfassendes Praxiswissen, um den Anbietern auf Augenhöhe zu begegnen und (weiterlesen…)
Übernahme von Verantwortung im Sinne der Anlegerinteressen
Nicht immer informierten Geschäftsführung oder Treuhandgesellschaft die Zeichner von Schiffsfonds in einer allumfassenden objektiven Art. Teilweise hätten Anleger darauf reagiert und der Sanierung nicht zugestimmt. Oftmals werde aber im Vertrauen darauf, dass Fondsgeschäftsführung und Treuhand “schon das Richtige tun” ohne genaue Prüfung zugestimmt, erkläre Jan-Henning Ahrens, von der Kanzlei KWAG – Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht. Anleger der bedrohten Fonds würden zu Nachschüssen oder Rückzahlungen erhaltener Auszahlungen aufgefordert, berichtete hamburg.businesson.de am 09.11.2009:
Treuhänder würden zukünftig allerhöchste Anstrengung unternehmen müssen, die Anleger vor (weiterlesen…)