Neue Abgeltungssteuer als Ursache für Schwierigkeiten bei der Berechnung benannt
Bei der Bearbeitung ihrer Einkommensteuererklärung für 2009 müssten Tausende Bürger in allen Bundesländern mit erheblichen Verzögerungen rechnen, meldete n-tv.de am 27.02.2010:
Laut dem Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen seien Bürger betroffen, die eine Steuererklärung mit der Anlage „KAP“ (Einkünfte aus Kapitalvermögen) beim Finanzamt einreichen müssten.
Die gesamte Steuererklärung könne vorerst nicht (weiterlesen…)
Politisierende Vereinfachung komplexer Zusammenhänge statt sachlicher Diskussion
Dass die Sozialgeschichte der stadtrömischen Unterschichten zu einem dominierenden Thema der deutschen Innenpolitik werden würde, hätte kaum ein Althistoriker zu träumen gewagt, schrieb Ralph Bollmann für die taz.de am 15.02.2010:
Mit der althistorischen Debatte sei Guido Westerwelle nicht sonderlich gut vertraut. Das beginne mit der Verortung des Phänomens in der Spätantike. (weiterlesen…)
Laut Bundesfinanzhof seien Fonds keine Vermögensverwaltung, sondern Gewerbe
Tausende Anleger in Flugzeugleasing-Fonds müssten mit Steuernachzahlungen rechnen. Nach SPIEGEL-Angaben habe das Bundesfinanzministerium die Finanzämter angewiesen, rückwirkend Steuervergünstigungen für die Fonds zu streichen, berichtete n-tv.de am 17.10.2009:
Hintergrund sei ein Urteil des Bundesfinanzhofs von 2007, das diese Fonds nicht mehr (weiterlesen…)
Von unserem Gastautor Martin Noack
[Magazin.am-Finanzplatz.de, 15.10.2009] Das Bundesministerium der
Finanzen (BMF) hat bezüglich der Steuerbarkeit von Schadenersatzrenten in einem Schreiben vom 15. Juli 2009 (IV C 3-S2255/09/10012) klargestellt, dass Schadenersatzrenten grundsätzlich keiner Besteuerung unterliegen, es sei denn, die Rente wird als Ersatz für andere, bereits steuerbare Einkünfte
geleistet. (weiterlesen…)
Grundsatzentscheidung des Bundesfinanzhofs zum neuen Datenzugriffsrecht
Der Bundesfinanzhof habe eine Grundsatzentscheidung zum neuen Datenzugriffsrecht der Finanzverwaltung getroffen. Deren wichtigste Aussage sei, dass selbst die Steuerbehörden nicht wahllos im Datenbestand von Unternehmen herumschnüffeln dürften, so FOCUS MONEY ONLINE am 23.09.2009:
Eine Vorschrift der Abgabenordnung sei Auslöser des Verfahrens gewesen – diese gewähre den Außenprüfungsdiensten der Steuerverwaltung (weiterlesen…)
Finanzgericht Niedersachsen erkennt Grab nicht als Teil des Privathaushaltes an
Die Pflege des Grabes seiner verstorbenen Frau habe einen Witwer rund 2.000 Euro gekostet. Diesen Aufwand habe er in seiner Einkommensteuererklärung als “haushaltsnahe Dienstleistungen” geltend machen wollen. Fiskus und Finanzrichter hätten jedoch etwas dagegen, berichtete Robert Kracht für die Online-Ausgabe von Capital in der Serie “Der alltägliche Steuer-Krach(t)” am 11.09.2009:
Das Finanzamt habe in der Grabpflege “keine im Privathaushalt erbrachte Leistung” erkannt, denn das Grab befinde sich (weiterlesen…)