Ergebnis einer Studie der Universität Mainz
Zahlungsunfähige Menschen seien weit öfter psychisch krank als der Rest der Bevölkerung, meldete N24 am 31.08.2010:
Zu diesem Ergebnis komme eine Studie der Universität Mainz mit fast 700 Befragten. Demnach hätten vier von zehn Schuldnern angegeben, derzeit psychisch krank zu sein. (weiterlesen…)
Gesetz soll Prüfung der US-Goldreserven ermöglichen
Der US-Abgeordnete Ron Paul zweifele an den Goldreserven in Fort Knox, meldete n-tv.de am 31.08.2010:
Paul wolle deshalb im September 2010 ein Gesetz ins Parlament einbringen, das eine Prüfung der US-Goldreserven ermöglichen solle. Er gelte als heftiger Kritiker der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed). (weiterlesen…)
Frage nach der Geldwertstabilität die „Gretchenfrage“ unserer Zeit.
Für die Besitzer von Sparbüchern, Sparbriefen, Tages- und Festgeldkonten sowie Lebensversicherte stehe viel auf dem Spiel. Für sie sei die Frage nach der Geldwertstabilität daher die Gretchenfrage unserer Zeit. Rückten die Notenbanker vom einstmaligen Primat der Inflationsbekämpfung ab, könnte das sehr teuer werden – denn nage die Inflation zehn Prozent des deutschen Geldvermögens weg, bedeute das einen Kaufkraftverlust von fast einer halben Billion Euro, schrieben D. Eckert und H. Zschäpitz für die WELT ONLINE am 30.08.2010:
Weitgehend ungeschützt vor Geldentwertung lagerten hierzulande 1,8 Billionen Euro auf Girokonten oder im Sparstrumpf. Weitere 1,3 Billionen Euro seien bei Versicherungen angelegt. (weiterlesen…)
Ökonomisierung erfasst immer weiterer Lebensbereiche – Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander
Seit längerem sei die „soziale“ Marktwirtschaft, dank tatkräftiger Unterstützung durch die deutsche Politik, offen für jeden Unsinn, den der „anglo-amerikanische Kasino-Kapitalismus“ ausbrüte, sowie ausgesprochen freiheitlich, wenn es um die Interessen der Finanzbranche gehe. Die Mittel, die der Staat zu ihrer Rettung aufbringe, dürften dann auch schon einmal jedes Maß sprengen, schrieb Mario Müller in der Kolumne „Die Umdeutung der Krise“ für die FR-online.de am 29.08.2010:
Von der nach Ausbruch der Finanzkrise gestellten „Systemfrage“ sei kaum noch die Rede, von tiefgreifenden Reformen allerdings auch nicht. Die Finanz-Lobby habe alle halbherzigen Versuche, sie schärfer an die Kandare zu nehmen, erfolgreich abgewehrt – an den Märkten werde weiter „gezockt“. (weiterlesen…)
Strategische Aufkäufe weltweit mit Dollar-Milliarden
Chinas Wirtschaft kaufe sich im Ausland, was sie brauche um erfolgreich zu sein. Mindestens 266 Milliarden US-Dollar habe die Volksrepublik in den vergangenen fünf Jahren dafür ausgegeben, so eine Statistik der Heritage Foundation. Denn nur wenn die Firmen der Volksrepublik wertvollere Produkte herstellten oder starke Marken entwickelten, gelangten sie auf der Wertschöpfungskette nach oben, schrieb Jan Guldner für die WELT ONLINE am 29.08.2010:
Aus Sicht Pekings sei das unabdingbar, denn mit Billigprodukten lasse sich langfristig kein Wohlstand schaffen. (weiterlesen…)
Hybridkapital und stille Einlagen werden künftig vielfach nicht mehr als „hartes Kernkapital“ gelten
Die geplanten neuen Eigenkapitalregeln – Basel III – brächten den deutschen Landesbanken offenbar große Probleme, meldete die moz.de am 28.08.2010:
Fast ein Drittel ihres Kernkapitals, insgesamt 17,3 Milliarden Euro, habe laut DER SPIEGEL Ende 2009 aus sogenanntem Hybridkapital und aus stillen Einlagen bestanden – beides solle in Zukunft vielfach nicht mehr als „hartes Kernkapital“ gelten. (weiterlesen…)
Auswirkungen auf Zinsen und Geldversorgung der Wirtschaft im Fokus
Die deutsche Wirtschaft wachse so schnell wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr – doch die Aktienkurse seien „im Keller“. Der Dax liege beharrlich unter der Marke von 6.000 Punkten; ein Ende der Baisse sei nicht abzusehen. Des Rätsels Lösung liege in den Vereinigten Staaten, berichtete Nikolaus Piper für die sueddeutsche.de am 27.08.2010:
Der Aufschwung dort sei schwächer als erwartet, die Arbeitslosigkeit bleibe hoch und die Sorge vor einer neuen Rezession wachse. (weiterlesen…)
Erfolge bei der Jobsuche jedoch relativ bescheiden
Im Vergleich zur übrigen Bevölkerung hätten Empfänger von Hartz-IV-Leistungen eine hohe Arbeitsmotivation. Sie würden der Arbeit einen höheren Stellenwert beimessen und seien eher als andere Jobsuchende bereit, Zugeständnisse beim Lohn oder den Arbeitsbedingungen zu machen. Das zeige eine Umfrage des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), berichtete Roland Bunzenthal für die FR-online.de am 26.08.2010:
Dennoch seien die Erfolge bei der Jobsuche relativ bescheiden, stellen die Forscher fest – nur etwas mehr als ein Viertel der Suchenden war im Monat vor der Befragung zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen gewesen. (weiterlesen…)
Deutschlands wirtschaftliche Stärke könnte teuer werden – Garantien in Höhe von bis zu 148 Milliarden Euro
Deutschlands Stärke entwickele sich zum Problem für die Euro-Zone – während die hiesige Wirtschaft dank boomender Exporte „brumme“, trete das Gros der übrigen Länder wirtschaftlich auf der Stelle, so dass die ohnehin vorhandenen Fliehkräfte in der Währungsgemeinschaft noch verstärkt würden, berichteten D. Eckert und H. Zschäpitz für die WELT ONLINE am 26.08.2010:
Die überwunden geglaubte Krise hole die Europäer ein – und das wiederum bedeute, dass die Inanspruchnahme des 750 Milliarden Euro umfassenden „Rettungsschirms“ der EU und des IWF wahrscheinlicher werde. (weiterlesen…)
Ein Institut muss „im Kontext der Finanzkrise“ zusammenbrechen, damit diese gilt
Am 5. Oktober 2008 – auf dem Tiefpunkt der Finanzkrise – habe die Kanzlerin verkündet, dass die Spareinlagen der Deutschen sicher seien. Die Menschen hätten diesen „Beruhigungsdrops“ gelutscht und ihr Geld tatsächlich bei der Bank gelassen, weil sie an die staatliche Komplett-Garantie geglaubt hätten. In der vorigen Woche sei nun die noa bank zusammengebrochen. Für manche Sparer sei deren Pleite ein schwerer Schlag – nur 50.000 Euro erstatte die gesetzliche Einlagensicherung. (weiterlesen…)