30. Juli 2010

Große Euro-Banknoten bei Kriminellen äußerst beliebt

Europäische Zentralbank profitiert von „Seigniorage“ bei der Notenausgabe

Der Euro sei bei Gangstern, Drogenhändlern und Geldwäschern laut „Wall Street Journal“ eine äußerst beliebte Währung. Davon profitiere die Währung in zweifacher Hinsicht, berichtete die Online-Ausgabe der BernerZeitung am 30.07.2010:
Dadurch, dass Kriminelle ihr Bargeld sehr oft außerhalb des regulären Finanzsystems horteten, würden solche Noten dem liquiden Geldsystem entzogen. (weiterlesen…)

19. Juli 2010

Falschgeld in Deutschland: Zwei Drittel aller Funde sind 50-Euro-Scheine

Wieder mehr gefälschte Banknoten in Deutschland im Umlauf

Die von Januar bis Ende Juni 2010 entdeckten 33.654 falschen Banknoten bedeuteten laut Bundesbank im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2009 einen Anstieg um 20 Prozent. Mit Blick auf die gesamte Euro-Zone gingen die Falschgeldfunde jedoch zurück, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 19.07.2010:
Mit 387.000 gefälschten Banknoten seien 13 Prozent weniger aufgetaucht als im Halbjahr zuvor, so die Europäische Zentralbank (EZB).
In Deutschland machten falsche 50-Euro-Scheine fast zwei Drittel aller Funde aus; (weiterlesen…)

24. April 2010

Anlocken mit Gewinnübergabe: Angebliche Finanzdienstleister laden zur Kaffeefahrt

Vertrieb nutzloser und überflüssiger Produkte zu horrenden Preisen im Landgasthof

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 24.04.2010] Die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale in Sachsen-Anhalt werden von Empfängern eines auf den ersten Blick fast amtlich anmutenden Schreibens aufgesucht. Darin würden zwei Herren, „Richter“ und „Schuster“ – mal mit Doktortitel, mal ohne -, als angebliche Finanzdienstleister unter einer Berliner und Hamburger Postfachadresse in nahezu identischen Schreiben förmlich über die Festsetzung eines nachträglichen Gewinnübergabetermins informieren. Die Namen der Versender seien beliebig austauschbar – Anfang 2010 seien es noch „Dr. Böhm“, „Schneider“ und „König“ gewesen. (weiterlesen…)

Warnung vor manipulierten Geldautomaten im WM-Gastgeberland Südafrika

Immer öfter Abgriff deutscher Kartendaten im Ausland

Im Jahr 2009 seien weit über 100.000 Menschen in Deutschland Opfer von Datendiebstahl an Geldautomaten geworden, so der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, laut der Neuen Osnabrücker Zeitung. In der Regel seien Schäden aber durch rechtzeitige Sperrung der EC-Karten vereitelt worden, meldete die Mittelbayerische Zeitung in ihrer Online-Ausgabe am 24.04.2010:
Bundesweit habe man 960 manipulierte Geldautomaten registriert – ein Anstieg von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (weiterlesen…)

21. April 2010

US-Fahnder mit nahezu perfekt gefälschten 100-Dollar-Scheinen konfrontiert

Banknote erhält neue Sicherheitsmerkmale

Eine neue 100-Dollar-Note werde im Februar 2011 durch die USA in Umlauf gebracht, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 21.04.2010:
Das Aussehen werde laut US-Notenbank prinzipiell bestehen bleiben, der außerhalb der USA am häufigsten gefälschte Dollar-Schein aber neue Sicherheitsmerkmale enthalten. Neueste Technologie komme zum Einsatz, um gegenüber Fälschern einen Vorsprung zu behalten, so Finanzminister (weiterlesen…)

6. März 2010

Zehntausende von Euro durch Skimming in Lahr und Offenburg erbeutet

Betroffene erhalten schnell Schadensersatz von der Deutschen Bank

Kunden der Deutschen Bank in Offenburg und Lahr, die Opfer von Skimming geworden seien, sei schnell geholfen worden, berichtete die Badische Zeitung in ihrer Online-Ausgabe am 05.03.2010:
Die Deutsche Bank habe die Schäden ersetzt. Unbekannte hätten am 20. Februar 2010 Geldautomaten des Bankinstituts in Lahr und Offenburg manipuliert, um an die Daten der Scheckkarten und die PIN-Nummern zu kommen. (weiterlesen…)

22. Februar 2010

IT-Fortschritt: Unternehmer im Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken

DatenSicherheitsTag in Berlin am 25. Februar 2010

Der nächste DatenSicherheitsTag in Berlin wird als eine Kooperationsveranstaltung der PINNOW & Partner GmbH und der globits GmbH im Rahmen des „Sicherheitsforums“ der 4. Berliner globits-Tage am 25.02.2010 (weiterlesen…)

20. Februar 2010

NordLB-Tochter offenbar Opfer von Betrügern: Bis zu 130 Millionen Euro Schaden

Gefälschte Dokumente sollen zur Exportfinanzierung eingereicht worden sein

Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) in Hannover sei bei betrügerischen Exportfinanzierungsgeschäften um einen hohen Millionenbetrag geprellt worden. Sie hätten Strafanzeige wegen Betrugsverdachts gestellt, so ein Sprecher des Unternehmens. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung habe unter Berufung auf Kreise der „NordLB“ gemeldet, dass es sich um einen Schaden in Höhe von „30 bis 130 Millionen Euro“ handele. (weiterlesen…)

11. Februar 2010

Erpressungsversuch bei der BKK Gesundheit: Folge leichtfertigen Umgangs mit Sozialdaten

Über Beauftragung eines Subunternehmers mit ungelernten Hilfskräften potenzielle Sicherheitslücke eröffnet

Bei der BKK Gesundheit, der mit 1,5 Millionen Versicherten größten deutschen Betriebskrankenkasse, habe es ein Sicherheitsleck gegeben – so der Bericht des TV-Magazins Kontraste. Möglicherweise seien Unbefugte in den Besitz hochsensibler medizinischer Daten gekommen, so „Kontraste“ in einem Beitrag, der am Abend des 11. Februar 2010 in der ARD ausgestrahlt werden sollte, meldete SPIEGEL ONLINE am selben Tag:
Nach Recherchen des TV-Magazins hätte die Krankenkasse eine externe Firma mit der Betreuung ihrer Telefon-Hotline betraut – diese habe einen Subunternehmer mit ungelernten Hilfskräften beauftragt. (weiterlesen…)

20. Januar 2010

EC- und Kreditkarten: Hunderttausende Schadensfälle pro Jahr durch Systemfehler

Erstinstanzliche Gerichte nutzen BGH-Urteil von 2004, um gar nicht erst in Beweisaufnahme einzutreten

Markus a Campo, einem Aachener Gerichtssachverständigen, sei vor laufender Kamera der Beweis gelungen, dass EC-Karten erst nach sechs und nicht schon nach drei fehlerhaften Eingaben einer PIN gesperrt würden. Die meisten EC-Karten hätten zwei Systeme – einmal den alten Magnetstreifen, der bis Ende des Jahres 2010 durch das Chipkartensystem abgelöst werden solle, jetzt aber wegen der Probleme mit dem Chip wieder aktiviert würde, und es gebe eben das Chipsystem. Deswegen habe man jeweils drei Versuche auf den Chip und drei Versuche auf den Magnetstreifen. (weiterlesen…)

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