8. März 2010

Private-Equity-Branche: Katastrophenjahr 2009

Nur 2,36 Milliarden Euro in deutsche Beteiligungsfonds investiert

Für viele Unternehmen und manche Banken sei 2009 ein Krisenjahr – für die Private-Equity-Branche sei es ein Katastrophenjahr, berichtete SPIEGEL ONLINE am 08.03.2010:
Nur 2,36 Milliarden Euro seien in deutsche Beteiligungsfonds investiert worden; im Vorjahr seien es noch 9,12 Milliarden gewesen. Das gehe aus einer Statistik des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) für den deutschen Private-Equity-Markt hervor.
Damit habe die Finanzkrise die als „Heuschrecken“ verpönten Finanzinvestoren besonders hart getroffen. (weiterlesen…)

3. März 2010

US-Einlagensicherung FDIC sieht 702 Banken als akut bedroht an

Baukredite für Einfamilienhäuser zu fast 40 Prozent gefährdet

Die großen Wall-Street-Banken mögen das Schlimmste überstanden haben, doch über 8.000 Institute, die das Land mit Geschäftskrediten, Baudarlehen und Hypotheken versorgten, ständen vor riesigen Problemen, schrieb die BernerZeitung in ihrer Online-Ausgabe am 02.03.2010:
Jeder zehnte ausstehende Kredit sei in Verzug oder bereits verloren. Die staatliche Einlagensicherung FDIC befürchte, dass über 700 Banken akut gefährdet seien.
Das Ausmaß der gefährdeten Kredite verdeutliche, wie unausgewogen der staatliche Auskauf der Finanzindustrie nach dem Kollaps von 2008 gewesen sei. (weiterlesen…)

2. März 2010

Finanzmärkte: Nach dem Euro nun auch das Pfund massiv unter Druck

EU-Kommission rechnet mit britischem Defizit von 12,9 Prozent der Wirtschaftsleistung

Die Sorge vor wachsenden Staatsschulden in Europa führe zu immer größeren Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten. Nachdem die Spekulanten in den vergangenen Tagen auf eine Staatspleite in Griechenland und einen Verfall des Euro gewettet hätten, gerate auch das Britische Pfund massiv unter Druck, berichtete die sueddeutsche.de am 01.03.2010:
Die Anleger fürchteten offenbar, dass auch Großbritannien wegen seiner hohen Neuverschuldung Probleme bekommen könnte. (weiterlesen…)

22. Februar 2010

Kuwait in Mitleidenschaft: Unsicherheit über Dubai-Restruktuierung hält Kapitalmarkt in Atem

Schon jetzt viele Firmen insolvent – lokale Banken erhalten sie noch am Leben

Derzeit gebe es in Kuwait rund 100 private Investmentgesellschaften. Bis 2011 würden davon nicht einmal mehr die Hälfte den Schuldensturm überleben, so Jasem Al-Sadoun, Chairman von „Alshall Investment“, zur Financial Times. Schon jetzt seien viele Firmen insolvent – lokale Banken würden sie am Leben erhalten, meldete die FTD.de am 22.02.2010:
Für das weltweite Finanzgeschehen sei das neben der Angst um Griechenland eine weitere Belastung. (weiterlesen…)

20. Februar 2010

Weitere Bankenpleiten: US-Einlagensicherungsbehörde im Roten Bereich

FDIC beruhigt mit Kreditlinie beim US-Finanzministerium

Die US-Bankenaufsichtsbehörde habe wieder vier Banken geschlossen. Unter anderem sei es zur bisher größten Bankpleite des Jahres 2010 gekommen – insgesamt seien in USA nunmehr 20 Banken pleite gegangen, meldeten die MMnews am 20.02.2010:
Am 19. Februar seien die „George Washington Savings Bank“ in Illinois, die „La Jolla Bank“ in Kalifornien, die „La Coste National Bank“ in Texas und die „Marco Community Bank of Marco Island“ in Florida geschlossen worden.
Die größte darunter sei die „La-Jolla-Bank“-Pleite in Kalifornien mit insgesamt zehn Filialen. (weiterlesen…)

16. Februar 2010

USA: Gewerbeimmobilienmarkt immer lauter tickende Zeitbombe

Nächste große Welle der Finanzkrise befürchtet

Wenn das sterbe, sage Charles Schumer und blicke sich wehmütig um, dann sterbe „New Yorks Herz und Seele“. Der demokratische US-Senator stehe vor den Backsteinfassaden der „Stuyvesant Town“, Manhattans einst größter Mietskaserne. Hunderte Anwohner umringten ihn, viele von ihnen lebten seit Jahrzehnten hier. Einige hätten selbstgemalte Transparente mitgebracht – „Rettet unsere Wohnungen!“ und (weiterlesen…)

14. Februar 2010

Hochfrequenzhandel der Investmentfirmen führt zum Wettrüsten mit Computertechnik

Der US-Bank Goldman Sachs soll Programmcode für ein elektronisches Handelssystem entwendet worden sein

Goldman Sachs spreche vom schwersten Fall von Diebstahl in der Firmengeschichte – der US-Bank seien Programmcodes für ein elektronisches Handelssystem gestohlen worden, berichtete die sueddeutsche.de am 14.02.2010:
Wegen des Diebstahls von Handelsgeheimnissen, Datenschmuggels und unauthorisierten Zugriffs auf Unternehmenscomputer sei Sergey A. verklagt worden – ihm drohten bis zu 25 Jahre Haft. (weiterlesen…)

30. Januar 2010

2010 bereits 15 Banken in den USA geschlossen

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Auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen

Der „Banken-Meltdown“ in den USA gehe weiter. Schon wieder seien sechs Banken bankrott gegangen. Der Einlagensicherungsfonds müsse mit 4,2 Milliarden Dollar einspringen. 2010 seien damit 15 Banken in den USA geschlossen worden, meldeten die MMnews am 30.01.2010:
Dieses Mal seien auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen – „American Marine Bank“ in Bainbridge Island, „First Regional Bank“ in Los Angeles, „Community Bank and Trust“ in Cornelia, „Marshall Bank“ in N.A.-Hallock, „Florida Community Bank“ in Immokalee und (weiterlesen…)

25. Januar 2010

Ex-Fed-Chef Paul Volcker soll an der Wall Street aufräumen

Rückgriff auf „Glass-Steagall Act“ aus den 1930er-Jahren angestrebt

Paul Volcker habe das Warten gelernt – er sei begeisterter Angler. Es habe sich gelohnt. Volcker sei die Rückkehr ins Machtzentrum der Vereinigten Staaten gelungen. Nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen er manche Schmähung habe ertragen müssen. Die Wiederauferstehung des 82-Jährigen sei mehr als ein persönlicher Triumph, es sei eine politische Zäsur. Sie markiere das endgültige Ende der Ära des „Laissez-faire-Kapitalismus“, eingeleitet von Ex-Präsident Ronald Reagan und Ex-Notenbankchef Alan Greenspan, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 25.01.2010:
Diese seien nur zwei der vielen politischen Gegner Volckers, der die US-Notenbank Fed von 1979 bis 1987 geleitet habe. (weiterlesen…)

18. Januar 2010

Überraschungs-Prognosen für 2010: Crash, Rezession und Deflation

Abgelegt unter: Aktuelles, Finanzmärkte — Tags:, , , , , — cp @ 23:23

Investment-Gurus und ihre spektakulären Szenarien zur Entwicklung der Märkte

Die chinesische Wirtschaft erinnere mit ihrem kreditfinanzierten Investitions-Hype und ihrem heiß gelaufenen Immobilienmarkt an Dubai – „nur tausendmal schlimmer“, so James Chanos von „Kynikos Associates“; es werde im Crash enden, berichtete WELT ONLINE am 18.01.2010:
An der Börse liege die Wahrheit meist nicht in der Mitte, sondern ganz woanders. Das müssten Jahr für Jahr die Analysten erfahren, die sich mit möglichst „realistischen“ Vorhersagen für die nächsten (weiterlesen…)

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