Nur 2,36 Milliarden Euro in deutsche Beteiligungsfonds investiert
Für viele Unternehmen und manche Banken sei 2009 ein Krisenjahr – für die Private-Equity-Branche sei es ein Katastrophenjahr, berichtete SPIEGEL ONLINE am 08.03.2010:
Nur 2,36 Milliarden Euro seien in deutsche Beteiligungsfonds investiert worden; im Vorjahr seien es noch 9,12 Milliarden gewesen. Das gehe aus einer Statistik des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) für den deutschen Private-Equity-Markt hervor.
Damit habe die Finanzkrise die als „Heuschrecken“ verpönten Finanzinvestoren besonders hart getroffen. (weiterlesen…)
Baukredite für Einfamilienhäuser zu fast 40 Prozent gefährdet
Die großen Wall-Street-Banken mögen das Schlimmste überstanden haben, doch über 8.000 Institute, die das Land mit Geschäftskrediten, Baudarlehen und Hypotheken versorgten, ständen vor riesigen Problemen, schrieb die BernerZeitung in ihrer Online-Ausgabe am 02.03.2010:
Jeder zehnte ausstehende Kredit sei in Verzug oder bereits verloren. Die staatliche Einlagensicherung FDIC befürchte, dass über 700 Banken akut gefährdet seien.
Das Ausmaß der gefährdeten Kredite verdeutliche, wie unausgewogen der staatliche Auskauf der Finanzindustrie nach dem Kollaps von 2008 gewesen sei. (weiterlesen…)
EU-Kommission rechnet mit britischem Defizit von 12,9 Prozent der Wirtschaftsleistung
Die Sorge vor wachsenden Staatsschulden in Europa führe zu immer größeren Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten. Nachdem die Spekulanten in den vergangenen Tagen auf eine Staatspleite in Griechenland und einen Verfall des Euro gewettet hätten, gerate auch das Britische Pfund massiv unter Druck, berichtete die sueddeutsche.de am 01.03.2010:
Die Anleger fürchteten offenbar, dass auch Großbritannien wegen seiner hohen Neuverschuldung Probleme bekommen könnte. (weiterlesen…)
Schon jetzt viele Firmen insolvent – lokale Banken erhalten sie noch am Leben
Derzeit gebe es in Kuwait rund 100 private Investmentgesellschaften. Bis 2011 würden davon nicht einmal mehr die Hälfte den Schuldensturm überleben, so Jasem Al-Sadoun, Chairman von „Alshall Investment“, zur Financial Times. Schon jetzt seien viele Firmen insolvent – lokale Banken würden sie am Leben erhalten, meldete die FTD.de am 22.02.2010:
Für das weltweite Finanzgeschehen sei das neben der Angst um Griechenland eine weitere Belastung. (weiterlesen…)
FDIC beruhigt mit Kreditlinie beim US-Finanzministerium
Die US-Bankenaufsichtsbehörde habe wieder vier Banken geschlossen. Unter anderem sei es zur bisher größten Bankpleite des Jahres 2010 gekommen – insgesamt seien in USA nunmehr 20 Banken pleite gegangen, meldeten die MMnews am 20.02.2010:
Am 19. Februar seien die „George Washington Savings Bank“ in Illinois, die „La Jolla Bank“ in Kalifornien, die „La Coste National Bank“ in Texas und die „Marco Community Bank of Marco Island“ in Florida geschlossen worden.
Die größte darunter sei die „La-Jolla-Bank“-Pleite in Kalifornien mit insgesamt zehn Filialen. (weiterlesen…)
Nächste große Welle der Finanzkrise befürchtet
Wenn das sterbe, sage Charles Schumer und blicke sich wehmütig um, dann sterbe „New Yorks Herz und Seele“. Der demokratische US-Senator stehe vor den Backsteinfassaden der „Stuyvesant Town“, Manhattans einst größter Mietskaserne. Hunderte Anwohner umringten ihn, viele von ihnen lebten seit Jahrzehnten hier. Einige hätten selbstgemalte Transparente mitgebracht – „Rettet unsere Wohnungen!“ und (weiterlesen…)
Der US-Bank Goldman Sachs soll Programmcode für ein elektronisches Handelssystem entwendet worden sein
Goldman Sachs spreche vom schwersten Fall von Diebstahl in der Firmengeschichte – der US-Bank seien Programmcodes für ein elektronisches Handelssystem gestohlen worden, berichtete die sueddeutsche.de am 14.02.2010:
Wegen des Diebstahls von Handelsgeheimnissen, Datenschmuggels und unauthorisierten Zugriffs auf Unternehmenscomputer sei Sergey A. verklagt worden – ihm drohten bis zu 25 Jahre Haft. (weiterlesen…)
Auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen
Der „Banken-Meltdown“ in den USA gehe weiter. Schon wieder seien sechs Banken bankrott gegangen. Der Einlagensicherungsfonds müsse mit 4,2 Milliarden Dollar einspringen. 2010 seien damit 15 Banken in den USA geschlossen worden, meldeten die MMnews am 30.01.2010:
Dieses Mal seien auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen – „American Marine Bank“ in Bainbridge Island, „First Regional Bank“ in Los Angeles, „Community Bank and Trust“ in Cornelia, „Marshall Bank“ in N.A.-Hallock, „Florida Community Bank“ in Immokalee und (weiterlesen…)
Rückgriff auf „Glass-Steagall Act“ aus den 1930er-Jahren angestrebt
Paul Volcker habe das Warten gelernt – er sei begeisterter Angler. Es habe sich gelohnt. Volcker sei die Rückkehr ins Machtzentrum der Vereinigten Staaten gelungen. Nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen er manche Schmähung habe ertragen müssen. Die Wiederauferstehung des 82-Jährigen sei mehr als ein persönlicher Triumph, es sei eine politische Zäsur. Sie markiere das endgültige Ende der Ära des „Laissez-faire-Kapitalismus“, eingeleitet von Ex-Präsident Ronald Reagan und Ex-Notenbankchef Alan Greenspan, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 25.01.2010:
Diese seien nur zwei der vielen politischen Gegner Volckers, der die US-Notenbank Fed von 1979 bis 1987 geleitet habe. (weiterlesen…)
Investment-Gurus und ihre spektakulären Szenarien zur Entwicklung der Märkte
Die chinesische Wirtschaft erinnere mit ihrem kreditfinanzierten Investitions-Hype und ihrem heiß gelaufenen Immobilienmarkt an Dubai – „nur tausendmal schlimmer“, so James Chanos von „Kynikos Associates“; es werde im Crash enden, berichtete WELT ONLINE am 18.01.2010:
An der Börse liege die Wahrheit meist nicht in der Mitte, sondern ganz woanders. Das müssten Jahr für Jahr die Analysten erfahren, die sich mit möglichst „realistischen“ Vorhersagen für die nächsten (weiterlesen…)