27. September 2011

Produktpiraterie weiterhin problematisch

Begrenzte Hilfe durch eine Wirtschaftsdetektei – gefragt ist die Bundesregierung

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 27.09.2011] Der Schutz des Firmenkapitals und der Erhalt der Stellung auf dem Markt haben für jede Führungspersönlichkeit oberste Priorität. Sowohl durch externe als auch durch interne Faktoren können die Ziele eines Unternehmens aber in Gefahr geraten. Ein immer größer werdendes Problem stellt die Produktpiraterie dar. Vor allem aus dem asiatischen Raum kommen Plagiate nach Deutschland und überfluten den hiesigen Markt. Längst handelt es sich dabei nicht mehr nur um Kleidung oder Unterhaltungselektronik.
In beinahe jeder Branche ist Produktpiraterie inzwischen ein Problem – vom Flugzeugbauer bis hin zum Anbieter für Haushaltsgeräte kämpfen viele Hersteller mit den illegalen Nachbildungen der eigenen Produkte. (more…)

21. September 2011

Clever studieren – mit der richtigen Finanzierung: Aktualisierter Ratgeber zur Studienfinanzierung

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Wie der studentische Haushalt mit Schwarzen Zahlen über den Monat zu bringen ist

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 21.09.2011] Studentinnen und Studenten könnten aufatmen, denn in den meisten Bundesländern gehörten Studiengebühren bald der Vergangenheit an, so die verbraucherzentrale Hamburg (vzhh). Doch auch nach dem Aus für diese „Campus-Maut“ bleibe ein Studium eine kostspielige Angelegenheit. Der aktualisierte Ratgeber „Clever studieren – mit der richtigen Finanzierung“ der Verbraucherzentrale informiert pünktlich zum Semesterstart, wie das Finanzmanagement auf dem Weg zu „Bachelor“ oder „Master“ funktionieren kann:
Für rund 592.000 studierende junge Menschen sei BAföG die wesentliche Säule ihrer Studienfinanzierung. Der Ratgeber soll aufzeigen, wie darüber hinaus Stipendien, Studiendarlehen und einige Sozialleistungen dazu beitragen könnten, den studentischen Haushalt mit Schwarzen Zahlen über den Monat zu bringen. Was beim Jobben zu beachten ist und welche studentischen Vergünstigungen es gibt, wird ebenfalls vorgestellt. (more…)

20. September 2011

Warnung der Verbraucherzentrale: 300 Millionen Euro ehemaliger Allianz-Kunden in Gefahr

Am 31. Dezember 2011 verjähren Ansprüche für Lebens- bzw. Rentenversicherungen, die 2008 gekündigt wurden

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 20.09.2011] Nach einer aktuellen Meldung der verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) hat die Allianz nach dem Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart zu Vertragsklauseln ihrer Lebens- und Rentenversicherungsverträge Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) eingelegt:
Für die Begründung der Revision sei dem Unternehmen eine Fristverlängerung bis zum 27. Dezember 2011 gewährt worden. Eine Entscheidung über die Rechtskraft des Stuttgarter Urteils sei also erst 2012 zu erwarten. Aufgrund der neu gesetzten Frist sei nun eine Rückzahlungssumme von rund 300 Millionen Euro wegen zu geringer Rückkaufwerte und zu Unrecht einbehaltener Stornokosten in Gefahr, warnt die vzhh, denn zum 31. Dezember 2011 verjährten Ansprüche für Lebens- bzw. Rentenversicherungen, die im Jahr 2008 von Verbrauchern gekündigt wurden.
Die Strategie der Allianz gegenüber ihren ehemaligen Kunden sei ganz offensichtlich zu mauern, abzublocken, Zeit zu schinden, so vzhh-Rechtsexpertin Edda Castelló. (more…)

15. September 2011

Verbraucherzentralen kritisieren Missachtung der Transparenzpflicht bei Provisionen durch Banken

Untersuchung der „Initiative Finanzmarktwächter“ der Verbraucherzentralen veröffentlicht

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 15.09.2011] Zwei von drei Banken und Sparkassen missachteten gegenüber ihren Kunden die Pflicht zur Offenlegung von Provisionen – so das Ergebnis einer Erhebung der Verbraucherzentralen im Rahmen ihrer „Initiative Finanzmarktwächter“:
Entweder die Geldhäuser hätten die Auskunft ganz verweigert oder unzureichend informiert. Das habe insbesondere Anfragen zu Zertifikate-Geschäften betroffen. Nur in zwei Prozent der Antworten hätten Banken die erhaltenen Provisionen vollständig offengelegt.
Der verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert nun eine Sonderprüfung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die BaFin müsss sicherstellen, dass sich die Banken an Recht und Gesetz halten, so Vorstand Gerd Billen. (more…)

14. September 2011

Delegation des Shanghai Municipal Archives beim Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv

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Das BBWA ist auch Forschungsstelle für die regionale Wirtschaftsgeschichte und organisiert Ausstellungen, Schulprojekte, Konferenzen und andere Veranstaltungen

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 14.09.2011] Am 14. September 2011 wurde eine Delegation des Stadtarchivs Shanghai von Mitarbeitern und Vorstand des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv (BBWA) in Berlin empfangen:
Das BBWA ist für die Archivare aus China besonders interessant, weil es sich noch im Aufbau befindet und wirtschaftshistorische Dokumente regionaler Unternehmen „rettet“, die nicht verpflichtet sind, diese nachhaltig aufzubewahren. Insbesondere stand der Gedanke im Mittelpunkt, dass sich das BBWA als „Gedächtnis der regionalen Wirtschaft“ versteht.
Ein lebhafter Austausch fand nach der Präsentation des BBWA statt, die dessen Aufgaben, Ziele und Perspektiven zum Inhalt hatte. Von besonderem Interesse hierbei war es für die Chinesen zu erfahren, wie das BBWA wirtschaftshistorische Themen aufbereitet, um sie an die Öffentlichkeit zu vermitteln.
Die Delegation des Stadtarchivs Shanghai, mithin eines der größten und modernsten der Welt, besteht aus dem Generaldirektor Zhu Jihua und fünf Abteilungsleitern, die bereits in Frankreich beim Unternehmensarchiv der Compagnie de Saint-Gobain in Blois zu Gast waren. (more…)

12. September 2011

Bei Werbung für Smartphones muss deutlich auf Kosten des abzuschließenden Vertrages hingewiesen werden

verbraucherzentrale Hamburg klagte gegen Telekom Shop wegen unleserlicher Angaben

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 12.09.2011] Die Telekom Shop Vertriebsgesellschaft, eine Tochter der Deutschen Telekom, darf nicht für Smartphones mit einem Preis werben, ohne zugleich deutlich auf die Kosten eines zusätzlich abzuschließenden Vertrages hinzuweisen:
Das entschied das Landgericht Bonn nach Klage der verbraucherzentrale Hamburg (vzhh). Diese hatte das Angebot eines Smartphones einer bekannten Marke für 49,95 Euro bemängelt, denn im Kleingedruckten versteckte sich die Preisangabe für einen Netzkarten-Vertrag, der beim Kauf abgeschlossen werden musste. Das Kleingedruckte sei nach Ansicht der vzhh jedoch so klein, dass die Zusatzkosten nicht einmal mit einer Lupe zu entziffern sei – zudem in dunkler Schrift auf dunklem Hintergrund in einer großen deutschen Tageszeitung gedruckt.
Die vzhh hatte den Telekom Shop zunächst abgemahnt und verlangt, künftig die Preise deutlicher anzugeben. (more…)

4. September 2011

SchuldnerKlima-Index Deutschland: CEG Creditreform Consumer GmbH veröffentlicht einmal im Quartal neuen Trendindikator

Überschuldungslage deutscher Verbraucher soll sich im Sommer 2011 entspannt haben

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 04.09.2011] Die CEG Creditreform Consumer GmbH veröffentlicht ab sofort einmal im Quartal den neuen Trendindikator „SchuldnerKlima-Index Deutschland“ (SKID):
Im Sommer 2011 liege der SKID bei 108,8 Punkten gegenüber 103,2 Punkten im Frühjahr 2011. Der Wert soll die künftige Entwicklung einer drohenden Überschuldung von deutschen Verbrauchern als Index darstellen. Ein Index über 100 Punkte kennzeichne eine eher entspannte Überschuldungslage der Verbraucher; ein Index unter 100 Punkten eine eher angespannte Überschuldungslage.
Der aktuelle Index von 108,8 Punkten sage aus, dass die Verbraucher im Sommer 2011 eher optimistisch gestimmt seien. Je höher der SKID desto besser das Klima, so Siebo Woydt, Geschäftsführer der CEG Creditreform Consumer GmbH. Trotz der derzeit angespannten globalen Wirtschaftslage, bewerteten in der aktuellen Sommerbefragung knapp 40 Prozent der Verbraucher ihre eigene erwartete wirtschaftliche Lage als gut bis sehr gut – gegenüber dem Frühjahr 2011 mit nur 29,8 Prozent.
Gleichzeitig sei die Kreditaffinität der Befragten nahezu unverändert geblieben. So äußerten knapp zwei Drittel der Befragten einen leichten Rückgang ihrer eigenen Kreditverpflichtungen. (more…)

Diskussion über Berliner Flughäfen: Single-Airport BER ist ein teurer Irrweg

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Fluglärmbelastung sollte verteilt werden – mindestens zwei Flughäfen für die Deutsche Hauptstadt erforderlich

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 04.09.2011] Es mag an der spätsommerlichen Wochenendstimmung und dem inspirierenden Ambiente der Dachetage des „RADIALSYSTEM V“ gelegen haben, dass sich gar kein „Wutbürgertum“ Bahn zu brechen drohte – und so verlief der von Gastgeber Wolfgang Rogalski zum 3. September 2011 im Rahmen des Projektes „Berlin Agora“ anberaumte Diskussionsabend mit dem Titel „Erhalt des Flughafens Tegel – Innovative Konzepte für eine europäische Metropole“ überraschend konstruktiv und kooperativ:
Rogalski, u.a. Vorsitzender des BürgerClub Deutschland e.V., gelang es immer wieder, zwischen den verschiedenen Vertretern von Interessengruppen das verbindende Element zum Nutzen der Stadt Berlin zu suchen – und zu finden. (more…)

3. September 2011

Schluss mit dem Stammtischgeschwätz: Selbst denken und gemeinsam handeln als Gebot der Stunde

Wolfgang Rogalskis Wochenendkommentar – ein Plädoyer für das Bandbreitenmodell

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 03.09.2011] Kleine Schritte in die falsche Richtung führen auch in die Katastrophe – früher oder später. An diesem schönen ersten September-Wochenende spüren wir ein Aufflackern des Sommers, aber auch schon den bevorstehenden Herbst. Und wir ahnen, dass dieser Herbst nicht nur ein kalendarischer Zeitrahmen mit typischen Wettererscheinungen sein wird, sondern auch ein Abschied von altem Denken und Jahrzehnten der Erstarrung in der träge gewordenen und mental ausgelaugten Wirtschaftswunderrepublik Deutschland. Aber im Herbst ist keine Zeit mehr zum Lamentieren und Abwarten – es ist eine Zeit der intensiven Vorbereitung auf den kommenden Winter. Also:
Warten wir weiter auf Godot oder begreifen wir endlich, dass die Klassifizierung unseres Gemeinwesens als „Republik“ auch eine Selbstverpflichtung zum unvoreingenommenen Denken und zum engagierten Handeln beinhaltet? Wir können uns weiter an den Stammtischen dieses Landes die Mäuler zerreißen und jammern – oder endlich gezielt eingreifen, so dass nach dem Auflaufen des Staatsschiffes auf den Schuldenberg wir nun die Schäden beheben, gar das Schiff retten und es endlich auf einen zukunftsorientierten Kurs setzen… (more…)



 

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