30. Juli 2011

Regionales Wirtschaftsportal business-on.de jetzt mit Wirtschaftslexikon

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Wirtschaft als ein „Kosmos voller Spannung“

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 30.07.2011] Das regionale Wirtschaftsportal „business-on.de“ bietet seinen Lesern als zusätzlichen Service eine eigenes Wirtschaftslexikon:
Dies sei ein täglich wachsender Pool an Informationen, der sich nicht nur auf die Historie des Wirtschaftslebens konzentriere, denn ebenso würden in dem noch jungen Lexikon moderne Online-Marketingmethoden abgehandelt.
Die Lexikonbeiträge sollen über bloße Definitionen hinausgehen – versprochen werden klar verständliche Texte, die laufend aktualisiert werden und sowohl Studenten als auch „alten Wirtschaftshasen“ noch manche Neuigkeit bieten. Viele Querverweise sowie passende Links sollen den Nutzen für die Leser verstärken.
Werbung ist darin ebenso ein Thema wie die Stichpunkte „Marketing“ oder „Marketing-Mix“ – von dem die Werbung als Kommunikationsinstrument ein wichtiger Teil ist.
Die Welt der Wirtschaft hat ihre eigenen Regeln. Sowohl im Großen als auch im Kleinen – viele Gesetzmäßigkeiten, die die „Global Player“ am Laufen halten, gelten auch für die so wichtigen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). (more…)

28. Juli 2011

Tätigkeitsbericht 2009/2010 des Bundeskartellamtes: Volkswirtschaftlicher Schaden im dreistelligen Millionenbereich

verbraucherzentrale Bundesverband fordert Verbraucherentschädigung durch Kartellsünder

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 28.07.2011] Der verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert, dass sich Preisabsprachen für Unternehmen trotz effektiver Arbeit des Kartellamtes immer noch lohnten. Deshalb fordert der vzbv anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Tätigkeitsberichtes des Bundeskartellamtes, dass Kartellabsprachen von Unternehmen Kompensationsleistungen gegenüber geschädigten Kunden zur Folge haben müssten:
Der volkswirtschaftlichen Schäden liege im dreistelligen Millionenbereich. Es sei gut, wenn das Kartellamt Rechtsverstöße feststellt und ahndet. Aber die Verbraucher blieben auf ihren Schäden sitzen, so vzbv-Vorstand Gerd Billen. Deshalb sollte die Bundesregierung Sammelklagen von Verbrauchern gegenüber Unternehmen erleichtern und nicht ablehnen. Statt die Kartellbußen dem Bundeshaushalt zuzuführen, könnte aus diesen Mitteln auch die Verbraucherberatung finanziert werden. Kartellabsprachen seien kein Kavaliersdelikt, das man achselzuckend hinnehmen könne, verdeutlicht Billen. (more…)

Einzelhandel bleibt vorsichtig optimistisch

Technische Neuerungen im Einzelhandel

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 28.07.2011] Der deutsche Einzelhandel hat vom Wirtschaftswachstum nicht in dem erwarteten Maße profitiert, doch die Branche will sich nicht ausbremsen lassen und verweist weiterhin auf positive Prognosen.
Die Entspannung am Arbeitsmarkt (so zwiespältig sie auch sein mag) und das Wachstum der deutschen Wirtschaft hätten sich eigentlich positiv auf die Erträge der Einzelhändler auswirken müssen. Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes bleibt ein Aufschwung aber auch weiterhin aus. Trotzdem halten Vertreter der Branche an ihren optimistischen Prognosen fest und rechnen mit einem nominalen Umsatzplus von 1,5 Prozent für das Gesamtjahr 2011. Diesen Optimismus können aber nur wenige teilen. (more…)

25. Juli 2011

Euro-Zone: Einer muss nun gehen

Prof. Dr. Wilhelm Hankel benennt in seinem „Offenen Appell an Helmut Schmidt“ schonungslos die zwei Handlungsmöglichkeiten

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 25.07.2011] Prof. Dr. Wilhelm Hankel hat in seinem „Offenen Appell an Helmut Schmidt“ vom 24. Juli 2011 abermals auf die Kernprobleme der Euro-Krise hingewiesen:
Die Währungsgarantie der Europäischen Währungsunion (EWU) sorgt dafür, dass ein Euro immer ein Euro ist, gleich ob dieser von einem „Pleite-Kandidaten“ oder von einem „disziplinierten Währungspartner“ stammt. Dadurch wurden eben jene „Pleite-Kandidaten“ ohne geringstes Zutun, was sie zuvor niemals waren – nämlich international kreditwürdige Länder.

Foto: Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Foto: Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Wiederherstellung der Kredittragfähigkeit nur durch eine verlässlich-stabile, von allen Gläubigern akzeptierte Währung

Die aktuelle Garantie indes stelle nun nicht die Kredittragfähigkeit dieser Schuldenstaaten wieder her, sondern zerstöre jene der Sanierer, warnt Prof. Hankel eindringlich – die Rettungskosten würden auf Steuerzahler, Sparer und Rentner in den noch leidlich intakten Euro-Ländern abgewälzt.
Europa könne sich aber nicht durch „Reparaturen an seiner Schuldenmaschine“ – dem Euro – retten. (more…)

15. Juli 2011

Prof. Dr. Wilhelm Hankel: Euro-Rettung unter dem Verdacht des Verfassungsbruchs

Jetzt wäre „Unruhe allererste Bürgerpflicht“ – denn es geht um die Einkommen aller Bürger „nach Steuerabzug“

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 15.07.2011] Prof. Dr. Wilhelm Hankel ist ein Mann der deutlichen Worte – ein Finanzminister, der seinen Haushalt sprenge, Deutschlands Rolle als Finanzier konkursreifer Staaten in Europa unbegrenzt festschreibe, seine Mitbürger um den Gegenwert ihrer hart verdienten und erbrachten Steuerleistungen prelle, weil europäische Pleitestaaten die eigene Steuerleistung durch Kredite und Hilfszahlungen aus der EU „ersetzen“ könnten, und diese Generation und die folgenden aufs Schwerste mit untragbaren Steuerhypotheken belaste, wäre in jedem anderen Land politisch ein toter Mann. Wollte Angela Merkel wirklich Schaden vom deutschen Volk abwehren, was sie ja wie auch die Bundesminister geschworen hat, und ihr Überleben im Amt sichern, müsste die Bundeskanzlerin diesen Minister jetzt entlassen, so Prof. Hankel.
Denn nach dem Spruch aus Karlsruhe, wie immer er ausfällt, sei es zu spät, dann hafte auch sie für einen Minister, der mit Starrsinn, Unbelehrbarkeit oder mangelnder Fachkompetenz – man könne sich den Grund aussuchen – sie und ihr Kabinett ins politische Aus manövriert habe.
Prof. Hankel beschreibt die Szene am 5. Juli 2011 in Karlsruhe als ebenso „gespenstisch wie politisch explosiv“. Während das höchste deutsche Gericht in Person des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts erklärt habe, es wolle die Hunderte von Milliarden kostende Rettung der Euro-Währung rein rechtlich „unter Ausschluss ökonomischer Argumente“ behandeln, habe Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) seinen Aktionismus in dieser Sache damit gerechtfertigt, dass man im Mai 2010 vor der „Notsituation“ gestanden hätte, eine Staatspleite Griechenlands mit unabsehbaren Folgen für das Finanzsystem und die Gemeinschaftswährung abwehren zu müssen (more…)

14. Juli 2011

Mehrheit der befragten Finanzleiter der Konzerne erwartet Veränderungen beim Euro

Filed under: Aktuelles,Politik & Gesellschaft — Schlagwörter: , , , , , — cp @ 23:11

Nur zehn Prozent der Finanzexperten zuversichtlich, dass der Euro auch in fünf Jahren noch in seiner heutigen Form existieren wird

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 14.07.2011] Laut einer kürzlich durchführte Befragung internationaler Konzern-Finanzexperten zeige sich ein allgemeiner Mangel an Vertrauen in die Robustheit des Euro:
Von den 607 weltweit Befragten hätten nur zehn Prozent nachdrücklich zugestimmt, dass es in den kommenden fünf Jahren keine Veränderungen geben werde. 36 Prozent seien der Meinung, dass ein oder mehrere Länder mit mehr als 40-prozentiger Wahrscheinlichkeit ausscheiden würden.
Dennoch denke nur ein Prozent, dass die Existenz des Euro bis 2016 völlig beendet sein werde. Die Finanzleiter der Konzerne würden zwar nicht denken, dass der Euro verdammt sei, sagt Katharine Morton, Redaktionsleiterin bei „EuroFinance“, aber es bestehe eine ziemliche Wahrscheinlichkeit, dass zumindest ein Land in den nächsten fünf Jahren aussteigen werde – insofern schienen sie optimistischer zu sein als George Soros. (more…)

12. Juli 2011

Verbraucherzentrale: Aus 19 Verfahren gegen Rechtsschutzversicherer bisher 13 positive Urteile

Intransparente und benachteiligende Klausel in Verträgen über Rechtsschutzversicherungen moniert

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 12.07.2011] Fast alle Prozesse, die die Verbraucherzentrale gegen Rechtsschutzversicherer eingeleitet hat, wurden in der ersten Instanz gewonnen:
Aus 19 Verfahren liegen jetzt 13 positive Urteile vor, nur das Landgericht Mannheim entschied zu Gunsten des Versicherers. Vier Verfahren sind noch nicht entschieden, bei zweien davon hat das Gericht in der Verhandlung zu erkennen gegeben, dass es der Auffassung der Verbraucherzentrale folgen werde, eines wurde aus formalen Gründen beendet.
Es geht um eine intransparente und benachteiligende Klausel in Verträgen über Rechtsschutzversicherungen (§ 17 ARB). (more…)

11. Juli 2011

Messe der kurzen Wege in Berlin: b2d BUSINESS TO DIALOG im September 2011 in der O2 World

Einladung regionaler Unternehmer zu unverbindlichen und kostenfreien Informations-Terminen am 20. Juli und 3. August 2011

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 11.07.2011] Die auch als „Messe der kurzen Wege“ bekannte, nach eigenen Angaben größte, regionale Mittelstands-Messe Deutschlands, die „b2d BUSINESS TO DIALOG“, findet deutschlandweit in zwölf Regionen statt und kommt im September 2011 bereits zum 7. Mal in die Region, diesmal in die (more…)



 

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