27. April 2011

Ratgeber-Koproduktion des WDR, SWR und der Verbraucherzentralen: Arbeitslos – was nun?

Hinweise für Betroffene zur Durchsetzung der ihnen zustehenden Bezüge – auch gegenüber der Arbeitsagentur und den kommunalen Jobcentern

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 27.04.2011] Arbeitslosengeld, Hartz IV, Nebeneinkünfte und einiges mehr – gesetzliche Regelungen und Grundsicherung sollen verhindern, dass der Verlust der Arbeitsstelle einem Betroffenen und seiner Familie eine extreme existenzielle Not beschert. Doch die Vielzahl der Vorschriften macht es oft Arbeitslosen schwer, seine Rechte zu durchschauen und wahrzunehmen. Die unterschiedlichen Regelungen zur Arbeitsförderung und Grundsicherung erläutert nun der neue Ratgeber „Arbeitslos – was nun?“ der Verbraucherzentralen:
Nachgegangen wird u.a. den Fragen, wer Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, was unter „Insolvenzgeld“ zu verstehen ist, was die Arbeitsagentur leistet. Es geht in diesem Ratgeber um Fragen der Versicherung, um Rechte und Pflichten der Arbeitslosen. (more…)

23. April 2011

Der Kantinenpächter und sein Coup

Eine Märchen zum entspannten Wochenende von Chefredakteur Dirk Pinnow

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 23.04.2011] Als vor einigen Jahren in einer Kleinstadt die kommunale Verwal­tung in einen Neubau zog, eröffnete dort im Erdgeschoss auch eine neue, großzügig gestaltete Kantine. Es gelang, als Pächter einen ambitionierten Ga­stronomen zu gewinnen, der aus wenigen guten Zutaten viele gute Speisen zu zaubern verstand. Werktäglich bot er zwei Gerichte an – ein bodenständiges leckeres Stammgericht, bevorzugt aus regionalen Produkten, und ein beachtli­ches Drei-Gänge-Menü, das jedem regulären Restaurant zur Ehre gereicht hätte. „Gesund – schmackhaft – preiswert!“, so das Motto des Pächters.

Da die Gemeinde in einem gewissen Umfang die Kantine subventionierte, hatte sie bestimmt, dass die beiden Gerichte nur an Beschäftigte der Stadtverwal­tung und ggf. noch deren Gäste abgegeben werden dürften. Somit konnten sich die dort Tätigen an zwei Werktagen je Woche einen Vorrat an Essensmarken im Pförtnerbüro besorgen – diese waren unbegrenzt gültig und jeweils mit „Stamm“ bzw. „Menü“ gekennzeichnet.
Der Abgabepreis indes konnte schwanken – moderate Anpassungen nach oben im Zuge der allgemeinen Teuerung im Lande konnten nicht ausgeschlossen werden. Verglichen aber mit den – wenngleich spärlichen – Angeboten zur Mit­tagszeit bei den herkömmlichen Restaurationsbetrieben in dem Städtchen, blieb das Angebot in jedem Fall ausgesprochen günstig. (more…)

21. April 2011

Ein Markenname ist Geschichte: Was von dem Berliner Traditionsunternehmen Schering bleibt

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2. Abend zur Industriekultur knüpft an erfolgreichen Auftakt zum Thema „Siemens in Berlin“ an

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 21.04.2011] Der zweite Industriekulturabend des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs (BBWA) und des Vereins für die Geschichte Berlins, gegr. 1865 (VfdGB) findet am 6. Mai 2011 um 18 Uhr statt:
Die Vortragsveranstaltung steht unter dem Titel „Schering in Berlin. Ein Markenname ist Geschichte“. Seit 1871 ist die Schering AG untrennbar mit Berlin verbunden. 2006 wurde das Unternehmen an die Bayer AG verkauft. Auf den Namen „Schering“ wird seit Anfang 2011 verzichtet, weil die Bayer AG ihre eigene Marke stärken will – damit wird die Geschichte der internationalen Traditionsmarke zum regional-wirtschaftshistorischen Thema. Anlass genug, dem Unternehmen nachzuspüren und zu fragen: Was bedeutete Schering für Berlin – und Berlin für Schering? (more…)

17. April 2011

Kein Schlaraffenland im immerwährenden Frühling in Sicht!

Das Wort zur Karwoche und zum Osterfest 2011 von Wolfgang Rogalski, Verlagsleiter MedienHaus.Am-Finanzplatz.de

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 17.04.2011] Bei ihrer Indienststellung am 2. April 1912 galt sie als das größte Schiff der Welt, gar unsinkbar sollte sie sein – die „RMS Titanic“. Am 15. April 2012 könnten wir ein besonderes Jubiläum dieser menschlichen Hybris begehen – doch wer weiß, welcher Untergänge wir bis dahin aus Erster Hand zu gedenken haben?

Bei allem Kitsch und aller dramaturgischen Überzeichnung halte ich den Film „Titanic“ aus dem Jahr 1997 unter der Regie von James Cameron stellenweise für so erdrückend, dass es kaum zu ertragen ist: Während in den unteren Decks – gewissermaßen „auf den billigen Platzen“ – das eindringende Wasser den Menschen, darunter vor allem Auswanderer, die auf eine besseren Zukunft in der Neuen Welt gesetzt hatten, nach dem Leben trachtet, hält sich das Oberdeck scheinbar unbeeindruckt – noch in Partybeleuchtung getaucht werden Drinks serviert, spielt die Musik… (more…)

15. April 2011

Bedeutung des lokalen Online-Marketings wächst auch für den Mittelstand

Filed under: Aktuelles,Wirtschaft — Schlagwörter: , , , , , — dp @ 18:56

Fachmesse LOMBB am 19. April 2011 in Berlin

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 15.04.2011] In der frühen Phase des WWW war es gerade die erstaunliche Möglichkeit, unabhängig von Ort und Zeit virtuellen Zugriff auf ganz weit entfernte Orte zu nehmen, die faszinierte – eine kanadische Zeitung zu lesen, in der Speisekarte eines Restaurants in San Francisco zu stöbern oder aber Livebilder von einem Lieblings-Urlaubsort zu bewundern… Das hatte etwas Traumhaftes, Spektakuläres an sich, ja gar etwas Spielerisches. Heute wächst die Bedeutung des Internets auch gerade für die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) am Ort und in der Region. Für die Kunden ist es im Alltag wohl eher wichtig zu wissen, wo in nächster Nähe ein Dienstleister oder ein Ladengeschäft zu finden ist, als kurzfristig unerreichbare Destinationen in der Ferne zu bewundern. Die Printmedien kämpfen nun seit den letzten zehn Jahren zunehmend um ihre Daseinsberechtigung, da immer mehr KMU den Weg für Werbung über die digitalen Medien suchen. Denn dort hält sich der Kunde, egal ob Endverbraucher oder Unternehmer, immer öfter und länger auf. Kaufentscheidungen werden somit immer stärker durch Kundenmeinungen im Web und Online-Marketing beeinflusst. Diesem Themenfeld widmet sich wieder die LOMBB („Lokales Online Marketing Berlin Brandenburg“) in Berlin:
Bei freiem Eintritt bietet diese dem interessierten Besucher im Estrel Convention Center zwischen 9 und 18 Uhr vielfältige Angebote, sich mit dem Internet als Vertriebs- und Marketingkanal mit zunehmender Bedeutung zu befassen. Zahlreiche Aussteller informieren über Bannerwerbung, Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, E-Mail-Marketing, Communities und Soziale Medien allgemein, darunter regionale Online-Medien-Portale, Multimedia-, Kreativ- und Fullservice-Agenturen, Spezialisten für Suchmaschinenmarketing und -optimierung sowie Social-Media-Agenturen. (more…)

11. April 2011

Rege Nachfrage der Aussteller und Besucher: 5. MMM-Messe am 3. Mai 2011 nun im M,O,C,

Fonds Finanz lädt auch zum „Kölner Versicherungs- und Finanz-Kongress“ und zur „Hauptstadtmesse“ ein

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 11.04.2011] Am 3. Mai 2011 findet bereits die 5. MMM-Messe („Münchener Makler und Mehrfachagenten Messe“) in München statt, die der Maklerpool Fonds Finanz seit 2007 im jährlichen Turnus veranstaltet:
Das Konzept der MMM-Messe habe sich bewährt – auch 2011 würden sich über 150 Produkt- und Kooperationspartner des Maklerpools in München einfinden, um mit über 4.000 Besuchern ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der vielen Anmeldungen musste gar der Austragungsort der MMM-Messe kurzfristig in das M,O,C, verlegt werden. Zudem wurde der Beginn der Messe auf 9 Uhr vorverlegt, damit den Besuchern mehr Zeit für die Messe und das dazugehörige Programm bleibt.
Die MMM-Messe dient den Vermittlern nicht nur als Plattform zum Austausch, sondern bietet ihnen während des gesamten Messetages die Möglichkeit, an 23 verschiedenen Workshops teilzunehmen und sich somit über aktuelle Themen zu informieren. Das Motto der Messe-Workshops lautet „Neukundenakquise und Bestandskundenterminierung“. Dafür hat die Fonds Finanz Top-Referenten wie Hans D. Schittly, Jörg Laubrinus und Martin Rabe engagiert. Über die Sparten PKV, LV, Investment und Beteiligungen werden weitere Redner wie Hagen Engelhard (MediKost), Alex Gadeberg (Vorstand Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG) und Marc Glissmann (infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH) berichten. (more…)

9. April 2011

Liberale Traditionspartei warnt vor Dinosaurier-Dämmerung: Politik im Teufelskreis der Selbstzerstörung

ddp tritt für Wiederherstellung der Politik- und Regierungsfähigkeit in Berlin und im Bund durch bürgerschaftliches Engagement ein

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 09.04.2011] Die gegenwärtige Ohnmacht japanischer Regierungskreise und auch der gerade noch so abgewendete Haushaltsnotstand in den USA zeigen beispielhaft die sich zunehmend verstärkende Politik- und Regierungsunfähigkeit etablierter Kreise in aller Welt. Aber blickten wir auf das eigene Land, so die Deutsche Demokratische Partei (ddp), wolle sich keine Erleichterung einstellen – im Gegenteil:
Das unglaubwürdige und ungeschickte Lavieren der Bundesregierung jüngst zum Problemfall Libyen oder in der Frage der Energieversorgung weise beispielhaft darauf hin, dass sich die etablierten Parteien insgesamt in einem „Teufelskreis der Selbsthemmung und schleichenden Zerstörung“ befänden, so die ddp. Es gebe aber offenbar doch einige Politiker, deren Wahrnehmung noch nicht so vom Machtwahn bestimmt werde, dass sie die Gefahr sehr wohl erkennen und sich rechtzeitig nach anderen Tätigkeiten umsehen würden – die ungewöhnliche Fluktuation politischer Persönlichkeiten der jüngsten Zeit in Bund und Ländern sollte durchaus als Krisenindikator gewertet werden.
Jene Politiker aber, die nicht von der Macht lassen wollten, meinten offenbar, ihre gesellschaftliche Position nur bewahren zu können, wenn sie ihren Wähler/innen das immerwährende Wirtschaftswunder in Aussicht stellten – selbstverständlich auf Kredit der nachkommenden Generationen, kritisiert die ddp. (more…)

2. April 2011

Zustandsbericht zum Wochenende: Tendenz unheilig bis nebulös, stellenweise Hoffnungsschimmer

Ein Kommentar von Wolfgang Rogalski, Verlagsleiter MedienHaus.Am-Finanzplatz.de

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 02.04.2011] Wann ist eine Situation eine Krise, wann ist sie bereits eine Katastrophe? Das hängt wohl von dem eigenen Standort und der eigenen Wahrnehmung ab. Das Desaster in Japan ist für uns in Deutschland mehrheitlich allenfalls eine Krise, weil vielleicht Geschäftsbeziehungen oder der Import von Gütern tangiert werden bzw. unser Appetit auf Sushi aus Original-Zutaten geschmälert wird. Das Aufbegehren der Völker in Nord-Afrika und in der Levante könnte unsere Urlaubsplanung stören… Und sonst? Alles in Butter auf dem Kutter? Auch wenn vom Ausguck immer wieder „Aufschwung voraus!” verkündet wird, ist die Einschätzung der Lage in Deutschland auch von der persönlichen Verortung in dieser Gesellschaft abhängig:
Unsere „BR Teutonic“ hat schon vor Jahrzehnten den „Schuldenberg“ gerammt und dümpelt mit immer größerer Schlagseite im „Ozean des Zinswahns“ vor sich hin – in den unteren Decks steht den Menschen das Wasser längst bis zum Hals, während in der Ersten Klasse noch fröhlich gefeiert wird und hochbezahlter Dudelfunk Frohsinn verbreitet. (more…)



 

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