27. Februar 2011

Das Bandbreitenmodell als nachhaltiger Gegenentwurf zur wirtschaftspolitischen Selbstzerstörung

Die Revolution frisst ihre Kinder – die Evolution schafft die Lebensgrundlagen kommender Generationen

Gedanken des Chefredakteurs Dirk Pinnow zum Zeitgeschehen

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 27.02.2011] Die revolutionäre Erfahrung von 1989/1990 hat uns gelehrt, dass selbst einst monolithisch erscheinende Blöcke und Überzeugungen plötzlich und unerwartet wanken, gar in Auflösung übergehen können. Derweil aber nun ein heißer Sturm der Veränderung über das nördliche Afrika fegt und der dabei aufgewirbelte Staub die noch dezenten Winkelzüge eines globalen geostrategischen Schachspiels verhüllen, Krisenindikatoren nicht als warnendes „Zeichen an der Wand“ gedeutet sowie kürzlich noch als politische Nachwuchshoffnung Gehandelte in ihrer ganzen menschlichen Fehlbarkeit offenbar werden – und damit einer auf Gefälligkeitsnetzwerken basierenden Gesellschaft in Auflösung nur den Spiegel vorhalten –, werden in Deutschland mantraartig Aufschwungsbeschwörungen gemurmelt und mental an einer vergangenen „Wirtschaftswunderherrlichkeit“ festgehalten.
Schon die alten Griechen wussten, dass sich alles im Fluss befindet – „panta rhei“. Diesem philosophischen Grundsatz mussten der Wahn von einem „Tausenjährigen Reich“ ebenso weichen wie die innerdeutsche Mauer, die doch noch „in 50 und auch in 100“ Jahren Bestand haben sollte; und jedweder ideologische Popanz der Gegenwart und Zukunft wird dieses Schicksal in Schande teilen. (more…)

26. Februar 2011

GmbH-Geschäftsführer-Tage in NRW: Regionale Vernetzung und Stärkung des GmbH-Mittelstands

2011 Veranstaltungen in Köln, Düsseldorf und Bonn

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 26.02.2011] Im Fokus des „4. GmbH-Geschäftsführer-Tags“ des Wirtschaftsmagazins „gmbhchef“ am 5. Mai 2011 in Köln steht die Frage, wie mit der Unterstützungskasse die Liquidität des eigenen Unternehmens nachhaltig verbessert werden kann:
Dipl.-Kfm. Micha Martin Lauterjung, Geschäftsführer der Münchner Versorgungsmanagement GmbH, referiert über die Möglichkeiten, die ein modernes Betriebsrentenkonzept für die Versorgung von Geschäftsführern und Arbeitnehmern bietet, und welche betriebswirtschaftlichen Auswirkungen eine pauschal dotierte Unterstützungskasse auf die Liquiditäts- und Kostensituation eines Unternehmens hat.
Das Vortragsprogramm reicht von Steuerfallen bei Gehalt und Tantiemen für GmbH-Geschäftsführer über Personalrekrutierung bis hin zu den Chancen von „Social Media“. (more…)

22. Februar 2011

Clever studieren – mit der richtigen Finanzierung: Aktualisierter Ratgeber der Verbraucherzentrale

Zu beziehen beim Informationszentrum der verbraucherzentrale Hamburg

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 22.02.2011] Viele Erstsemester, die zum Sommersemester ihr Studium aufnehmen, müssen sich Gedanken über ihre Studienfinanzierung machen. Unterstüt­zung durch die Eltern, BAföG und Nebenjobs – das sind die drei finanziellen Säulen eines Studiums. Für einen erfolgreichen Abschluss ist es wichtig, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten:
Was ein Stu­dium in den einzelnen Bundesländern kostet und in welchen Fällen BAföG, Stipendien oder Studiendarlehen zur Entlastung beitragen können, diese Fragen beantwortet der aktualisierte Ratgeber „Clever studieren“. (more…)

21. Februar 2011

Produkthaftpflicht – Haftung und Versicherungsschutz: AXA-Ratgeber für Unternehmer neu aufgelegt

Überarbeitete Wissenssammlung zu Haftung und Versicherungsschutz veröffentlicht

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 21.02.2011] Ein fehler- oder mangelhaftes Produkt kann weitreichende Folgen für den Wertschöpfungsprozess und auch den Endverbraucher haben – für den Warenhersteller kann das zu hohen Schadenersatzansprüchen führen. AXA hat jetzt seinen Ratgeber „Produkthaftpflicht – Haftung und Versicherungsschutz“ für Unternehmer neu aufgelegt:
Die Neufassung berücksichtigt und erläutert insbesondere aktuelle Gerichtsentscheidungen zum Produkthaftungsgesetz, zur Haftung bei Kosten für den Aus- und Wiedereinbau von Produkten und zur Rückrufverpflichtung. AXA stellt die Wissenssammlung kostenlos zur Verfügung.
Produkthaftpflichtrisiken gibt es in pharmazeutischen Unternehmen genauso wie bei Lebensmittelherstellern und Maschinenbauern. Mit dem Ratgeber möchte AXA Unternehmer für das Thema Produkthaftpflicht sensibilisieren und sie dabei unterstützen, Risiken im eigenen Betrieb zu erkennen. Für international tätige Unternehmen sind vor allem die entsprechenden ausländischen Regelungen zur Produkthaftung von Bedeutung. (more…)

15. Februar 2011

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: Beratungstelefon steht wieder bundesweit zur Verfügung

Ein aktueller Verbraucherhinweis unserer Gastautorin Ute Brockmeyer

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 15.02.2011] Das absurde Gerangel um die Zukunft unseres angeschlagenen Gesundheitssystems hat bisher wenig überzeugende, nachhaltige Lösungen hervorgebracht, aber das Eine ganz sicher erreicht – eine wachsende Verunsicherung auf Seiten der Verbraucher ganz allgemein, und konkret bei betroffenen Patienten wohl mit Recht Sorgen um die eigene Behandlung und Versorgung in Zukunft. Um ihnen etwas Halt und Wegleitung zu geben, weist der verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf eine wichtige Einrichtung hin:
Die Unabhängige Patientenberatung (UPD) steht nach vzbv-Angaben wieder bereit, Antworten auf Fragen u.a. nach der Übernahme von Leistungen durch die Krankenkassen, nach Therapiemöglichkeiten, nach der Durchsetzung berechtigter Ansprüche oder nach den Modalitäten für einen Kassenwechsel zu beantworten.
Nach einer Modellphase wird dieses Projekt nun als Regelangebot fortgeführt. (more…)

11. Februar 2011

vzbv-Kritik: Neues Gesetz schützt Verbraucher nicht ausreichend vor falscher und fehlerhafter Beratung

verbraucherzentrale Bundesverband hält das am 11. Februar 2011 verabschiedete Gesetz zum Anlegerschutz für unzureichend

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 11.02.2011] Das vom Bundestag am 11. Februar 2011 verabschiedete Gesetz zum Anlegerschutz sei unzureichend, kritisiert der verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und weist insbesondere auf Defizite bei der Aufsicht und beim Produktinformationsblatt hin:
Das Gesetz sei eine „Mogelpackung“; auf Beratung, Produkte und Aufsicht könnten sich Verbraucher auch künftig nicht ausreichend verlassen, so vzbv-Vorstand Gerd Billen. Die Bundesregierung sei weiterhin gefordert, eine effektive Aufsicht sicherzustellen und die Honorarberatung anlegerorientiert zu regeln.
Hauptkritikpunkt sei die zersplitterte und uneinheitliche Aufsicht. Ursprünglich sollte es einen Regulierungsrahmen für alle Finanzvermittler geben, unabhängig vom Produkt und Vertriebsweg; für die Kontrolle der Vorschriften sollte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zuständig sein. Stattdessen würden nun Ausnahmen für Verkäufer von Produkten des Grauen Kapitalmarktes gelten – die Bundesregierung wolle diese Vermittler künftig über das Gewerberecht regulieren. Die zuständigen Ämter seien nach Auffassung des vzbv jedoch zu einer effektiven Kontrolle personell, strukturell und inhaltlich nicht in der Lage.
Der vzbv hält es zudem für dringend erforderlich, die Honorarberatung als Alternative zu provisionsgesteuerten Verkaufsgesprächen zu stärken. (more…)

Wüstenstrom: Bundeswirtschaftsminister Brüderle setzt auf europäische Lösung für DESERTEC-Projekt

Beteiligte Unternehmen sollen jetzt selbst entschlossenes Vorgehen mit konkreten Konzepten und Businessplänen zeigen

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 11.02.2011] Die Situation im Norden Afrikas werde sehr genau beobachtet und man wünsche sich, dass sich die Länder der Region für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte öffneten, so der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle:
Anlässlich des Parlamentarischen Abends der „DESERTEC-Industrieinitiative“, Dii GmbH, am 10. Februar 2011 in Berlin erklärte er, dass politische Stabilität ein wichtiger Garant für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung sei. Große Gemeinschaftsprojekte wie das Wüstenstromvorhaben DESERTEC könnten eine langfristige wirtschaftliche Perspektive für die Menschen Nordafrikas bieten.
Einschränkend fügte er hinzu, dass die Bundesregierung dieses ehrgeizige Projekt zwar in Gesprächen unterstützen und manche Türen öffnen könne, entschlossenes Vorgehen mit konkreten Konzepten und Businessplänen müssten die beteiligten Unternehmen aber selbst zeigen. (more…)

8. Februar 2011

Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz: Broschüre der Verbraucherzentralen über Vertragsrechte von Pflegebedürftigen

In den Pilotregionen Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein bieten die Verbraucherzentralen zudem persönliche Beratung an

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 08.02.2011] Eine Broschüre zu Vertragsrechten von Pflegebedürftigen ist jetzt kostenlos bei den Verbraucherzentralen erhältlich:
Die umfangreiche Publikation informiert anhand zahlreicher Beispiele, worauf Pflegebedürftige und ihre Angehörigen achten sollten, wenn es um Wohn- und Betreuungsverträge geht. Autorin der Broschüre ist die verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Die Publikation steht u.a. zum kostenlosen Download auf der Website des verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) bereit.
Die Verbraucherzentralen in Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein bieten zudem seit Mitte Januar 2011 Anlaufpunkte für eine persönliche Beratung. Hilfestellungen erhalten ratsuchende Verbraucher dort außerdem auf telefonischem Wege oder per E-Mail. (more…)

Geschafft: Schuldenfrei!: Neuer Ratgeber der Verbraucherzentrale

Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland in den Roten Zahlen

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 08.02.2011] Rund sechs Millionen Menschen schrieben in Deutschland Rote Zahlen, so die verbraucherzentrale Hamburg (vzhh). Wer einmal in der „Schuldenfalle“ sitze, rutsche oft immer tiefer. Der aus der Sicht von Schuldnern geschriebene Ratgeber „Geschafft: Schuldenfrei!“ der Ver­braucherzentrale zeigt nun Hilfestellungen und Lösungswege, wenn der Schuldenberg weiter wächst statt schrumpft:
In dem rund 200 Seiten starken Buch wird die Durchführung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens Schritt für Schritt erklärt. (more…)

3. Februar 2011

Konflikte bei IT-Projekten: Prozess- und Schadenskosten durch erfolgreiche Mediation vermeiden

Einige Versicherer übernehmen Kosten für Schlichter bei Streitfällen

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 03.02.2011] Immer mehr nicht zur Zufriedenheit des Kunden abgeschlossene IT Projekte endeten nach Erkenntnisssen des Spezialversicherers Hiscox in einem Rechtsstreit. Daraus resultierten in vielen Fällen hohe finanzielle Belastungen und Imageschäden für IT-Dienstleister. Ein schlechter Ruf könne nicht nur mögliche Folgeaufträge des Kunden kosten, sondern auch die Akquise neuer Klienten erschweren. Nicht immer sprächen IT-Dienstleiser und ihre Auftraggeber so ganz die gleiche Sprache – folglich könnten falsche Erwartungshaltungen entstehen. (more…)

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