28. Februar 2010

Fannie Mae: Immobilienkreditgeber verlor 74,4 Milliarden US-Dollar

Staat soll zur „Marktberuhigung“ weitere Milliarden zuschießen

Der US-Baufinanzierer Fannie Mae habe im abgelaufenen Jahr einen gigantischen Verlust angehäuft und brauche weitere Hilfe vom Steuerzahler. Unterm Strich habe der größte Immobilienkreditgeber des Landes 74,4 Milliarden US-Dollar verloren, berichtete SPIEGEL ONLINE am 27.02.2010:
Das sei einer der höchsten Verluste der US-Wirtschaftsgeschichte. Alleine im Schlussquartal habe sich das Minus auf 16,3 Milliarden US-Dollar belaufen. (weiterlesen…)

27. Februar 2010

Computerpanne verzögert Bearbeitung der Einkommensteuererklärung 2009 mit Anlage KAP

Abgelegt unter: Aktuelles, Recht & Steuern — dp @ 11:33

Neue Abgeltungssteuer als Ursache für Schwierigkeiten bei der Berechnung benannt

Bei der Bearbeitung ihrer Einkommensteuererklärung für 2009 müssten Tausende Bürger in allen Bundesländern mit erheblichen Verzögerungen rechnen, meldete n-tv.de am 27.02.2010:
Laut dem Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen seien Bürger betroffen, die eine Steuererklärung mit der Anlage „KAP“ (Einkünfte aus Kapitalvermögen) beim Finanzamt einreichen müssten.
Die gesamte Steuererklärung könne vorerst nicht (weiterlesen…)

Royal Bank of Scotland: 3,6 Milliarden Britische Pfund Nettoverlust 2009

Abschreibungen auf „Ramschpapiere“ und „faule Kredite“

Die fast komplett verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) bleibe wegen hoher Abschreibungen auf „faule Kredite“ tief in den Roten Zahlen. Der Nettoverlust habe sich 2009 nach eigenen Angaben auf (weiterlesen…)

AIG: Fast elf Milliarden US-Dollar Verlust im Jahr 2009

„American International Group“ bereits zu 80 Prozent in Staatshand

Der US-Versicherungskonzern American International Group (AIG) sei einer der größten Lebensversicherer der Welt und der größte Finanzier von Flugzeugen. Mit mehr als 180 Milliarden Dollar hätte ihn die US-Regierung vor der Pleite gerettet – nun sei der Konzern nach Rückzahlungen von Staatsgeldern erneut in die Roten Zahlen gerutscht, berichtete die ZEIT ONLINE am 26.02.2010:
Im vierten Quartal 2009 habe das Unternehmen nach eigenen Angaben knapp 8,9 Milliarden US-Dollar Verlust gemacht. (weiterlesen…)

Zocken gegen den Euro: Hedgefonds-Manager wetten auf Parität mit US-Dollar

Abgelegt unter: Aktuelles, Politik & Gesellschaft — Tags:, , , , , — dp @ 01:11

Gehebelter Profit aus Schuldenkrise in der Euro-Zone

Großinvestoren wollten die Schwäche des Euro für sich ausnutzen. Mehrere gewichtige Hedgefonds hätten Wetten darauf abgeschlossen, dass der Kurs der Gemeinschaftswährung weiter falle, so das WALL STREET JOURNAL. Anfang Februar 2010 hätten sich demnach bekannte Namen der Szene bei einem exklusiven Dinner in einem Privathaus in Manhattan getroffen, um darüber zu sprechen, wie sie von der Schuldenkrise in der Euro-Zone profitieren könnten, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 26.02.2010:
Einige der Hedgefonds-Manager rechneten damit, dass der Euro vom Wert her mit dem US-Dollar gleichziehe. (weiterlesen…)

26. Februar 2010

Mittelstandsbank IKB verweilt in Roten Zahlen

Abgelegt unter: Aktuelles, Banken & Versicherungen — Tags:, , , , , — dp @ 20:06

Staatlicher Garantierahmen inzwischen bei zehn Milliarden Euro

Die vom Staat mit Milliarden gestützte Mittelstandsbank IKB stecke gut zwei Jahre nach ihrer Existenzkrise noch immer tief in den Roten Zahlen. Von April bis Dezember 2009 habe das Institut nach eigenen Angaben einen Verlust von 594 Millionen Euro gemacht – ein Jahr zuvor hätte noch ein Minus von gut elf Millionen Euro in der Bilanz gestanden. Auch für das kommenden Geschäftsjahr 2010/11, das Ende März 2010 beginne, gehe das Düsseldorfer Geldhaus von erheblichen Belastungen aus, berichtete SPIEGEL ONLINE am 26.02.2010:
Die einst solide Düsseldorfer Mittelstandsbank sei im Juli 2007 als erste deutschen Bank in den Sog der US-Immobilenkrise geraten und habe nur durch ein zehn Milliarden Euro schweres „Rettungspaket“ ihrer damaligen Hauptaktionärin, der Staatsbank KfW, des Bundes und privater Banken, vor dem Zusammenbruch bewahrt werden können. (weiterlesen…)

Währungsexperte Polleit erwartet ein Ende des ungedeckten Papiergeldsystems

Experiment aus den 1970er-Jahren droht in einer gewaltigen Währungsreform zu enden

Im Interview mit Josef Urschitz (Die Presse) beschreibt der deutsche Währungsexperte Thorsten Polleit die derzeitige Erschütterung der Finanzmärkte als „dramatisch“. Ein wichtiger Aspekt werde aber immer noch ausgeblendet – die Rolle des Geldes beziehungsweise des Geldsystems, berichtete DiePresse.com am 25.02.2010:
Wir hätten weltweit ein staatlich monopolisiertes Geldsystem, bei dem Geld durch Kreditvergabe in Umlauf gebracht werde – Kredit erhöhe also die Geldmenge. (weiterlesen…)

25. Februar 2010

Kreditklemme für Herbst 2010 befürchtet

Bundeswirtschaftsminister Brüderle und EU-Wirtschaftskommissar Rehn besorgt

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) warne, dass es noch 2010 hierzulande eine Kreditklemme geben könne. Private Geschäftsbanken fürchteten, dass es ab Herbst zu akuten Engpässen komme, wenn die Firmen für Investitionen im Aufschwung Geld brauchten, berichtete die WELT ONLINE:
Auch EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn läute die Alarmglocken – es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Situation der Banken (weiterlesen…)

Vier Prozent zulässige Inflation empfohlen: Währungsfonds rüttelt an Tabu der Geldwertstabilität

Abgelegt unter: Aktuelles, Politik & Gesellschaft — Tags:, , , , , — dp @ 23:32

Sorge vor Reduzierung der US-Schuldenlasten durch gezielte Inflation

Führende Ökonomen rüttelten am letzten Tabu, das ihnen nach der Finanzkrise noch geblieben sei – dass Inflation schädlich sei und ein stabiler Geldwert deshalb oberstes Ziel der Notenbanken sein müsse. Diesen Konsens der letzten 30 Jahre habe nicht ein Rebell der Zunft in Zweifel gezogen, sondern einer der großen Meinungsmacher – Olivier Blanchard, der Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF), berichtete DiePresse.com am 25.02.2010:
Nicht mehr um zwei Prozent, wie bisher allseits anerkannt, solle der Geldwert pro Jahr schrumpfen dürfen, sondern um vier Prozent, so seine Empfehlung. Damit hätten Zentralbanken mehr (weiterlesen…)

Direktor der Deutschen Finanzagentur: Pleite eine Euro-Landes zerstört Währungsunion

Szenario sei aber unwahrscheinlich

Deutschlands oberster Schuldenmanager warne im Fall einer Pleite Griechenlands vor einem Auseinanderreißen der Währungsunion. Sollte eines der 16 Euro-Mitgliedsländer pleite gehen, würde das gesamte System zusammenbrechen, so Carl Heinz Daube, Direktor der Deutschen Finanzagentur, meldete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 25.02.2010:
Solch ein Szenario sei aber unwahrscheinlich, habe Daube gesagt.
Die Aussagen Daubes verstärkten den Handlungsdruck der europäischen Gemeinschaft, Griechenland im Notfall beizustehen. (weiterlesen…)

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