31. Januar 2010

Vertrauen in das Papier-Scheingeld-System schwindet – die Nachfrage nach Edelmetallen wächst

Freies Marktgeld als das ökonomisch überlegene System

Die Banken seien gerettet, dafür ständen jetzt die Retter selbst vor dem Bankrott. Ganze Staaten seien hoffnungslos überschuldet, Griechenland sei praktisch pleite und stürze die gesamte europäische Währungsunion in eine schwere Krise – und in den USA sehe es kaum besser aus. Das Finanzsystem steht vor einer großen Bewährungsprobe. Für Prof. Thorsten Polleit sei es nur eine Frage der Zeit, wann es kollabiere, sofern die Staatshaushalte nicht rigoros konsolidiert würden. (weiterlesen…)

Drohender Kollaps des Gewerbeimmobilienmarktes in den USA

Abgelegt unter: Aktuelles, Immobilien — Tags:, , , , , — cp @ 16:06

Nicht einmal die Hälfte der ausstehenden Schulden refinanzierbar

In der Finanzwelt seien die Ängste vor einem möglichen Kollaps des US-Gewerbeimmobilienmarktes gestiegen. Ein Crash könnte sogar härter ausfallen als das Subprime-Debakel, das als Ursprung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gelte, schrieb das SCHWEIZ MAGAZIN am 01.12.2009:
Selbst unter den denkbar besten Umständen könne nicht einmal die Hälfte der ausstehenden Schulden refinanziert werden. (weiterlesen…)

30. Januar 2010

Davos: Hinter den Kulissen rangieren Banker auf unterster Ebene

Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft üben ätzende Kritik

In einem der schickeren Hotels in Davos wolle der Vorstandschef eines großen deutschen Mischkonzerns mit seiner Meinung nicht hinterm Berg halten und fordere vehement staatliche Grenzen für den Eigenhandel der Geldhäuser. Als einer seiner Tischnachbarn einwende, dass derartige Gesetze einen tiefen Eingriff in die Eigentumsrechte bedeuteten, antworte der Manager spontan, dass der Staat doch überall und völlig zu Recht eingriffe – sei es bei den CO2-Emissionen, der Prostitution oder dem Rauschgifthandel. Viel tiefer gehe es nicht mehr. (weiterlesen…)

2010 bereits 15 Banken in den USA geschlossen

Abgelegt unter: Aktuelles, Finanzmärkte, Politik & Gesellschaft — Tags:, , , , , — dp @ 22:34

Auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen

Der „Banken-Meltdown“ in den USA gehe weiter. Schon wieder seien sechs Banken bankrott gegangen. Der Einlagensicherungsfonds müsse mit 4,2 Milliarden Dollar einspringen. 2010 seien damit 15 Banken in den USA geschlossen worden, meldeten die MMnews am 30.01.2010:
Dieses Mal seien auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen – „American Marine Bank“ in Bainbridge Island, „First Regional Bank“ in Los Angeles, „Community Bank and Trust“ in Cornelia, „Marshall Bank“ in N.A.-Hallock, „Florida Community Bank“ in Immokalee und (weiterlesen…)

Deutschen Inhabern Schweizer Konten drohen nach Enttarnung Strafverfahren

Informant bietet CD mit Daten von 1.500 Steuerhinterziehern für 2,5 Millionen Euro an

Ein Informant habe der deutschen Finanzverwaltung die Daten von 1.500 Kapitalanlegern in der Schweiz angeboten, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet habe. Der Mann verlange dafür 2,5 Millionen Euro. Zahlreichen Steuersündern aus Deutschland mit einem Konto in der Schweiz drohe nun ein Strafverfahren, meldete SPIEGEL ONLINE am 29.01.2010:
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) habe noch nicht entschieden, ob er sich auf den Handel einlasse. (weiterlesen…)

NOSPA: Zusätzlicher Abschreibungsbedarf für neu aufgetauchte Problemkredite

Altlasten der übernommenen FLESPA nicht ohne Hilfe zu schultern

Die Nord-Ostsee Sparkasse (NOSPA) in Schleswig-Holstein sei in eine finanzielle Schieflage geraten, berichtete NDR Online am 29.01.2020:
Die NOSPA habe einen entsprechenden Bericht des Flensburger Tageblatts bestätigt. Grund für die Schwierigkeiten sei zusätzlicher Abschreibungsbedarf für neu aufgetauchte Problemkredite der ehemaligen Flensburger Sparkasse (FLESPA), so NOSPA-Vorstandschef Reinhard Henseler.
Die FLESPA sei vor zwei Jahren in einer Notaktion (weiterlesen…)

29. Januar 2010

Wirtschaft erhöht den öffentlichen Druck auf Banken

Vermehrte Ausgabe von Krediten und Verzicht auf Boni angesichts neuer drohender Finanzkrise gefordert

Die Arbeitslosigkeit steige; erste Großkonzerne wie SIEMENS kündigten den Abbau Tausender Stellen an, viele andere Unternehmen ständen vor ähnlich unpopulären Entscheidungen. Die Schuld für die drohende Jobmisere suchten Deutschlands Großkonzerne nicht nur bei sich – führende deutsche Wirtschaftsvertreter hätten vor einer neuen Finanzkrise gewarnt und in diesem Zusammenhang Politik und Banken zu mehr Engagement aufgerufen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 29.01.2010:
So habe etwa Bayer-Chef Werner Wenning die Finanzbranche aufgefordert, aus ihren Fehlern zu lernen – die Krise sei doch entstanden, weil in Teilen der Finanzwirtschaft keiner mehr durchgeblickt habe, welche Risiken hinter den Versprechungen versteckt gewesen seien, oder die Gier blind gemacht habe.
Die Bedenken der Manager seien nicht unbegründet – denn noch immer schlummerten in den Banken-Bilanzen enorme Risiken. (weiterlesen…)

28. Januar 2010

Nach Griechenland rückt nun auch Spanien in den Fokus der mahnenden Stimmen

Bundesbankchef Axel Weber warnt vor wirtschaftlichem Ruin

Bundesbankchef Axel Weber habe Spanien zu einem radikalen Sparkurs ermahnt, damit das Land nicht genauso wie Griechenland in den wirtschaftlichen Ruin gerate, berichtete Comprendes.de, DAS SPANIENMAGAZIN, 27.01.2010:
Spaniens Regierung unter Ministerpräsident Zapatero habe immer noch keinen Weg aus der Krise gefunden. (weiterlesen…)

Geht ins Geld: Abheben von Bargeld an fremden Bankautomaten

Gebühren laut Erhebung der Finanzberatung „FMH“ stark gestiegen

Das Geldabheben an Automaten einer fremden Bank werde für viele Kunden zum Luxus. In den vergangenen sechs Monaten habe die Finanzberatung „FMH“ einen Preisanstieg um 13 Prozent beobachtet, berichtete SPIEGEL ONLINE am 28.01.2010:
Durchschnittlich 5,64 Euro verlangten die Institute – bei einigen seien es sogar zehn Euro pro Transaktion. (weiterlesen…)

27. Januar 2010

WEF in Davos: Frankreichs Präsident Sarkozy fordert neues Bretton-Woods-Abkommen

Warnung vor Hineindrängen in eine Karikatur der Marktwirtschaft

Frankreich werde den Umbau des Finanzsystems 2011 auf die Agenda der G8- und G20-Präsidentschaft setzen, so Nicolas Sarkozy in Davos. Ein neues Bretton-Woods-Abkommen sei nötig, habe der französische Staatschef vor den Wirtschaftsführern und Politikern aus aller Welt gefordert, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 27.01.2010:
Sarkozy habe das „Währungsdumping“ kritisiert und von einer Krise der Globalisierung gesprochen. (weiterlesen…)

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