Bürger müssen die Folgen des Zusammenbruchs der Banken tragen
Das isländische Parlament habe der Rückzahlung von 5,65 Milliarden Schweizer Franken an Grossbritannien und die Niederlande zugestimmt. Die Entscheidung sei knapp ausgefallen und hätte, wäre sie nicht zustande gekommen, zum Ende der Koalition geführt, berichtete die BaslerZeitung in ihrer Online-Ausgabe am 31.12.2009:
Das entsprechende Gesetz sehe in den kommenden 14 Jahren die schrittweise Zahlung der Milliardensumme an die Hauptgläubiger Grossbritannien und die Niederlande vor. (weiterlesen…)
Spekulation überdeckt den eigentlichen Zweck der Absicherung
Viele Anleger hielten Derivate für eine Erfindung der Neuzeit. Doch schon die Babylonier hätten Geschäfte abgeschlossen, bei denen Zahlungen von bestimmten Ereignissen abhängig gewesen seien. Die älteste Beschreibung für Derivate finde sich im Kodex Hammurabi, der vor rund 3.800 Jahren in Mesopotamien, dem heutigen Gebiet Syriens und des Iraks, veröffentlicht worden sei, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 31.12.2009:
Darin heiße es: “Hat jemand Schuld wegen eines Kredits, und ein Sturm knickt das Getreide, oder eine Ernte misslingt oder (weiterlesen…)
DIW-Präsident Zimmermann schlägt Neuordnung der Bundesländer vor
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute verlangten Korrekturen am Länderfinanzausgleich. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, habe die gegenwärtige Regelung als “sehr problematisch” bezeichnet. Notwendig sei eine Selbstverpflichtung der Nehmerländer, ihre Ausgleichsmittel aus dem großen Finanztopf “gezielt zur nachhaltigen Stärkung der eigenen Wirtschaft” einzusetzen – und nicht für (weiterlesen…)
Hunderttausende Bankkunden in Norddeutschland betroffen
Fünf Stunden lang hätten Hunderttausende Kunden von Volks-, Raiffeisen- und Genossenschaftsbanken in Norddeutschland am 29. Dezember 2009 kein Bargeld an Automaten abheben und teilweise auch nicht in Geschäften mit ihrer EC-Karte bezahlen können; auch Online-Banking sei nicht möglich gewesen, meldete der Oldenburger General Anzeiger in seiner Online-Ausgabe am 30.12.2009:
In Leer habe die Computerstörung von 9.30 bis etwa 14.30 Uhr gedauert. Auch bei der Volks- und Raiffeisenbank mit Sitz in Aurich habe es (weiterlesen…)
Zwei von drei deutschen Arbeitnehmern im Ausland waren zuvor daheim arbeitslos
In der Krise würden Arbeitnehmer aus Deutschland wieder häufiger in andere Länder vermittelt. Bis Mitte November 2009 habe die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit nach eigenen Angaben 9.841 Bundesbürgern geholfen, Jobs jenseits der Grenzen zu finden, wie die ZAV mitteilte. 2008 seien es insgesamt 9.413 Vermittlungen gewesen, ein Jahr zuvor 7.990.
Der Gros der Vermittelten sei gut ausgebildet – in aller Regeln fänden Facharbeiter über ihre Vermittlung im Ausland eine neue Stelle. (weiterlesen…)
Marktführer bei geschlossenen Immobilienfonds in den Niederlanden geschädigt
Drei Staatsanwälte und 50 Beamte des Landeskriminalamts hätten sich eine Woche vor Heiligabend 2009 am Empfang gemeldet und einen Durchsuchungsbeschluss für die Räume der Berenberg Bank und der im Juni 2009 gegründeten “Berenberg Invest AG” präsentiert. Ermittelt werde wegen des Verdachts des Verrats von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen zu Lasten der konkurrierenden “Wölbern Invest KG”, berichtete SPIEGEL ONLINE am 28.12.2009:
Dieses ehemals zur Wölbern Bank gehörende Emissionshaus – Marktführer bei geschlossenen (weiterlesen…)
US-Kongress und Aufsichtsbehörde SEC ermitteln
In den USA seien umstrittene Geschäfte von internationalen Großbanken aufgeflogen. Einige Institute hätten ihre Kunden im großen Stil hoch riskante Wertpapiere verkauft und anschließend Finanzwetten abgeschlossen, sodass eben diese Papiere möglichst schnell an Wert verlören, berichtete DiePresse.com am 28.12.2009:
Der US-Kongress und die Aufsichtsbehörde SEC hätten dazu Ermittlungen eingeleitet. (weiterlesen…)
2009 weiterer Zuwachs der öffentlichen Ausgaben bei Rückgang der Einnahmen
Die Zahlen des Statistischen Bundesamts seien alarmierend – danach stiegen die Ausgaben der öffentlichen Haushalte gegenüber den ersten drei Quartalen 2008 um 7,9 Prozent auf 838,8 Milliarden Euro. Die öffentlichen Einnahmen gingen dagegen um 2,4 Prozent auf 741,9 Milliarden Euro zurück, berichtete SPIEGEL ONLINE am 29.12.2009:
Wegen des starken Zuwachses bei den öffentlichen Ausgaben bei gleichzeitigem Rückgang der Einnahmen (weiterlesen…)
Gemeinwohl statt Klientelpolitik
Wir bräuchten eine Bürgerbewegung “gegen den Staatsbankrott in Deutschland”, so SPD-Parteichef Sigmar Gabriel. Deutschland könne weder die vor Weihnachten 2009 beschlossenen Steuerausfälle noch weitere Schritte verkraften, berichtete der FOCUS ONLINE am 28.12.2009:
Das Geld werde am Ende eingespart in den Länderhaushalten, im Bildungsbereich und bei den Kommunen, warne Gabriel. (weiterlesen…)
Fehlende Klarheit in den städtischen Finanzen moniert
Für den Bund der Steuerzahler (BdSt) zeige der vorgelegte Entwurf des städtischen Haushalts 2010 und die Eröffnungsbilanz, dass bei den städtischen Finanzen der Stadt Mainz “das letzte Stündchen” geschlagen habe, berichtete die Allgemeine Zeitung aus Mainz in ihrer Online-Ausgabe am 19.12.2009:
Bei einer Neuverschuldung von 110 Millionen Euro und 827 Millionen Euro Eigenkapital blieben der Stadt noch acht (weiterlesen…)