Eine Reihe scheinbarer Gratis-Finanzierungsangebote mit versteckten Kosten
Zum Jahresende 2009 habe sich die Verbraucherstimmung weiter abgekühlt, heiße es bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Der Handel versuche, der drohenden Kaufzurückhaltung mit “Schnäppchen” und günstigen Finanzierungsangeboten entgegen zu wirken. So böten einige Händler die Möglichkeit, heute zu kaufen, aber erst in ein paar Monaten zu zahlen. (weiterlesen…)
Trotz des entfallenden Ausgabeaufschlags beim Wechsel nach einer Fondsschließung ist mit Preiserhöhungen zu rechnen
Fonds kämen, Fonds gingen, das sei soweit nicht neu. In der Vergangenheit habe die Entwicklung aber nur eine Richtung gekannt – es seien weitaus mehr Fonds emittiert als vom Markt genommen worden. Diese Entwicklung habe sich 2009 erstmals umgekehrt, berichtete n-tv.de am 02.12.2009:
405 neu geschaffenen deutschen Fonds würden bislang über 450 vom Markt verschwundene gegenüber stehen. (weiterlesen…)
SdK im harten Ringen als Stimme und Schutzschild der Privatanleger
Die Finanzkrise habe wohl jeden Anleger vor Augen geführt, dass bei der Geldanlage Vertrauen nicht immer gut, Kontrolle sogar zwingend notwendig sei. Wer das Ersparte riskiere, um es zu mehren, wolle am Ende nicht als Opfer windiger Vertriebsmaschen, unsauberer Bilanzierung oder verdeckter Verlustrisiken dastehen. (weiterlesen…)
Gebühreneinzugszentrale prüft rechtliche Schritte gegen die Abzocker
Mit den gefälschten Mahnschreiben im Namen der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) solle “eine überfällige Forderung” in Höhe von 73,20 Euro eingetrieben werden, behaupteten die Absender. Angeblich kämen die Briefe von einem Inkassounternehmen, das nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen tatsächlich existiere, aber mit den Schreiben ebenso wenig zu tun habe wie die GEZ selbst, berichtete die Augsburger Allgemeine in ihrer Online-Ausgabe am 18.11.2009:
Im Text würden den Empfängern in drakonischen Formulierungen straf- und zivilrechtliche Schritte angedroht, wenn nicht (weiterlesen…)
Verein für Konsumenteninformation bietet außergerichtliche Lösung an
Die Sammelklage des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) gegen den AWD in Österreich sei zulässig – und das Gericht prüfe die Vorwürfe der “systematischen Fehlberatung” von Immofinanz-Anlegern durch AWD-Berater nun inhaltlich, berichtete DiePresse.com am 18.11.2009:
Der Beschluss sei dem VKI zugestellt worden. Man erneuere das Angebot an den AWD, den Streitfall im Sinne der Geschädigten (weiterlesen…)
Kritische Würdigung der Anlageempfehlungen von Banken oder Finanzvermittlern empfohlen
[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 17.11.2009] Angesichts der Vielfalt und Komplexität von Finanzprodukten blicken Anleger kaum noch durch. Banken und Finanzvermittlern sind meist eher auf ihren eigenen Vorteil bedacht und somit keine große Hilfe für den Verbraucher:
Ein neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen liefert nun leicht verständliches und umfassendes Praxiswissen, um den Anbietern auf Augenhöhe zu begegnen und (weiterlesen…)
Urteil zugunsten eines Albstädter Ehepaars vom Landgericht Hechingen
Eine Albstädter Bank müsse einem Ehepaar 100.000 Euro plus Prozesskosten zurückzahlen, die es durch eine Geldanlage infolge der Insolvenz der Lehman-Brothers-Bank verloren habe, so die Erste Zivilkammer des Landgerichts Hechingen, berichtete der schwarzwaelder-bote.de am 16.11.2009:
Der Vorsitzende Richter habe die Pflicht der Bank zur umfassenden Information der Anleger bei einem solchen Wertpapiergeschäft (weiterlesen…)
Vorwurf der externen Softwareentwicklung mit echten Kundendaten
“NDR Info” habe weiter recherchiert und dabei Sicherheitslücken im Umgang mit Kundendaten des AWD entdeckt, berichtete der NDR auf seiner Website am 12.11.2009: Datenschützer sprächen bereits von einem GAU.
Die AWD-Konzernzentrale in Hannover beherberge sensible Daten von über vier Millionen Kunden. 27.000 von ihnen ahnten seit dem Bericht (weiterlesen…)
Auch Sicherheits- und Antiterrorbehörden der EU-Mitgliedstaaten sowie Europol oder Eurojust sollen informiert werden
Die Genossenschaft SWIFT habe allein im September 2009 14,7 Millionen Finanztransaktionen der Banken abgewickelt – darunter seien auch alle Standardüberweisungen innerhalb der EU. Diese Daten solle bald das US-Finanzministerium durchstöbern dürfen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 11.11.2009:
Die Vertreter des EU-Ministerrats für Justiz- und Inneres hätten sich offenbar abschließend auf ein Abkommen mit (weiterlesen…)
Forderung der Verbraucherzentralen an den Gesetzgeber zum Weltspartag am 30. Oktober
[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 28.10.2009] Der Weltspartag wurde von der Weltvereinigung der Sparkassen vor 85 Jahren ins Leben gerufen – er ist dem Sparen und der Geldanlage gewidmet. Aufgrund der Schlagzeilen um Falschberatung zu Lehman-Zertifikaten erinnert er zugleich an massive Probleme in der Finanzberatung, die bis heute ungelöst sind. (weiterlesen…)