Vor Jahresfrist noch einen satte Aktienrendite von 47,1 Prozent erzielt
Laut einer Studie der Beratungsfirma Boston Consulting seien die gelisteten Institute weltweit an den Aktienmärkten zusammen nur noch mit 5,8 Billionen US-Dollar bewertet worden – das sei etwa das Niveau von 2004 und drei Billionen US-Dollar weniger als der Rekordwert aus dem Jahr 2007 vor der Finanzkrise, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 20.08.2010:
Berücksichtige man neben der Kursentwicklung auch die Dividendenausschüttung, hätten Bankaktionäre im ersten Halbjahr 2010 im Schnitt einen Verlust von (weiterlesen…)
Muttergesellschaft hat zuvor Insolvenz angemeldet
Die Finanzaufsicht BaFin habe die als Alternative zu herkömmlichen Banken gestartete Noa Bank geschlossen, berichtete Karsten Seibel für die WELT ONLINE am 18.08.2010:
Man habe ein Moratorium anordnen müssen, um die verbliebenen Vermögenswerte zu sichern. (weiterlesen…)
Gruppe von insgesamt 88 Investoren beschuldigt Deutsche Bank und Morgan Stanley
Die Deutsche Bank habe Ärger mit der Kirche, meldete die sueddeutsche.de am 13.08.2010:
Irische Nonnen hätten das Institut und die US-Bank Morgan Stanley wegen Verlusten in Millionenhöhe während der Finanzkrise verklagt. Der Schwesternorden „Sisters of Charity of Jesus and Mary und Holy Faith Sisters“ gehöre zu einer Gruppe von insgesamt 88 Investoren, die die zwei Institute beschuldigten, ihre vertraglichen Verpflichtungen bei Wertpapiergeschäften nicht erfüllt zu haben. (weiterlesen…)
Geld und Anonymität versprochen
In den USA müssten Finanzunternehmen auf Abwegen in Zukunft ihre eigenen Mitarbeiter fürchten, meldete die ZEIT ONLINE am 10.08.2010:
Die US-Börsenaufsicht SEC wolle etwa Bankangestellte mit Millionenbeträgen belohnen, wenn sie ihre Firmen bei Gesetzesverstößen verpfiffen; zudem sichere die Behörde den Hinweisgebern Anonymität zu. (weiterlesen…)
„Freddie Mac“ benennt einen Betrag von 1,8 Milliarden US-Dollar
Nach Fannie Mae brauche mit Freddie Mac auch der andere große Hypothekenfinanzierer in den USA weitere Hilfen vom Staat, meldete die FR-online.de am 09.08.2010:
Nach eigenen Angaben benötige das Institut zusätzliche 1,8 Milliarden US-Dollar. (weiterlesen…)
Autofahrer müssen sich neue Haftpflicht- oder Kaskoversicherungen suchen
Das niederländische Unternehmen hinter den Autoversicherungstarifen „Ineas“ und „LadyCarOnline“ stecke in Zahlungsschwierigkeiten und sei bereits Ende Juni 2010 vom Gericht in Amsterdam unter Notverwaltung gestellt worden, meldete die NÜRNBERGER ZEITUNG in ihrer Online-Ausgabe am 06.08.2010:
Die geschätzt rund 50.000 in Deutschland versicherten Autofahrer, die bei der „International Insurance Corporation“ Haftpflicht- oder Kaskoversicherungen abgeschlossen haben, müssten unbedingt sofort eine neue Versicherung abschließen. (weiterlesen…)
Kleinere Krankenkassen klagen über Fusionsdruck im Gesundheitswesen
Angesichts der großen Zahl von Fusionen bei Krankenkassen hätten Branchenvertreter vor einem Systemkollaps gewarnt, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 05.08.2010:
Der Chef des Bundesverbandes der Innungskrankenkassen, Rolf Stuppardt, sehe als Ziel dieser „Elefantenhochzeiten“, den politischen Level „too big to die“ zu erreichen. Es gehe einzelnen Krankenkassen wohl darum, eine ausreichende Machtfülle zu erreichen, damit im Falle einer Insolvenz der Ruf nach dem Staat erhört werde. (weiterlesen…)
Techniker Krankenkasse und AOK verzeichneten Zugänge
Hunderttausende gesetzlich Versicherte hätten seit Jahresbeginn 2010 ihre Krankenversicherungen mit Zusatzbeitrag gekündigt. Im ersten Halbjahr habe es deutliche Abwanderungen bei den ersten 16 betroffenen gesetzlichen Kassen gegeben, meldete die taz.de am 30.07.2010:
So hätten die DAK per 1. Juli 2010 rund 307.000 Versicherte verlassen, die KKH-Allianz 147.000. Gewinner seien vor allem die Techniker Krankenkasse und die AOK (weiterlesen…)
Entzug der Erlaubnis durch die BaFin am 24. Juni 2010
Der Streit zwischen der deutschen Finanzaufsicht und der noa bank sei eskaliert, berichtete Georgia Hädicke für die FTD.de am 27.07.2010:
Laut einem Sprecher der BaFin sei es dem Institut bereits seit dem 24. Juni 2010 vorübergehend aufsichtsrechtlich verboten, neue Kredite auszureichen oder Kundeneinlagen anzunehmen. (weiterlesen…)
2010 bisher bereits 103 Finanzinstitute geschlossen
Fast zwei Jahre nach dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise reiße die Welle der Banken-Pleiten in den USA nicht ab, meldete DiePresse.com am 25.07.2010:
Bereits 103 Finanzinstitute hätten bisher schließen müssen – im Vorjahreszeitraum 2009 seien es 64 Banken gewesen. Die Zahl der Banken in Schwierigkeiten sei laut FDIC vom Mai 2010 im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zu Ende 2009 um gut zehn Prozent gestiegen. (weiterlesen…)