12. Januar 2010

Wer am Geldautomaten bei der Entnahme trödelt, riskiert Unannehmlichkeiten

Nach 60 Sekunden gelangt Bargeld in ein Überlauffach

Während Kunden vorm Geldautomat auf das schöne Geräusch ratternder Geldscheine warteten, würden sie abgelenkt – an dem einen zerre der kleine Zappelphillip herum, der andere lese vier Seiten des zuvor ausgedruckten Kontoauszugs, sich über eine Abbuchung wundernd, und der Dritte hänge schlicht seinen Gedanken nach. Lägen aber die Geldscheine länger als 60 Sekunden im Ausgabefach, ziehe der Automat sie automatisch wieder ein und lege sie nach Aussage einiger Banken in eine Art Überlauffach im Automaten. Das Geld sei “futsch”, aber auf dem Konto abgebucht, schrieb Anke Henrich, Reporterin der WirtschaftsWoche auf wiwo.de am 12.01.2010:

Ab dann gebe es zwei Varianten.

  1. Der Kunde melde es postwendend der Bank – möge es kein Wochenende sein -; die fische das Geld aus dem Überlauf und überweise es dem unfreiwilligen Spender zurück.
  2. Im Überlauf oder im abendlichen Automaten-Kassensturz der Bank finde sich kein überzähliges Geld – wer jetzt denke, alles kein Problem, die Bank habe ja die Überwachungskameras, der irre. Die Kamera habe zwar tatsächlich gefilmt, ob der Kunde das ihm abgebuchte Geld nun genommen habe oder nicht; sie schaue sich die Bilder aber nicht an.

Nach Aussage der HypoVereinsbank zum Beispiel dürften die Bilder trotz Einverständnis des Gefilmten nur genutzt werden, wenn der vorher bei der Polizei eine Anzeige “gegen Unbekannt” wegen Diebstahlsverdacht gestellt hätte.

Quelle: wiwo.de, 12.01.2010
Originalartikel unter: Krötenwanderung / Zack, zack am Geldautomaten

1 Kommentar »

  1. [...] sollte man besser ganz genau aufpassen, sonst ist das Geld unter Umständen futsch, wenn man sich etwas zu viel Zeit lässt. [...]

    Pingback von ein par interessante News : Billig Kredit Online — 13. Januar 2010 @ 20:06

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack-URL

Einen Kommentar hinterlassen



 

Powered by WordPress ( WordPress Deutschland )