Größter Zusammenbruch seit jenem von Lehman Brothers steht offenbar bevor
Die Welle von Bankzusammenbrüchen in den USA habe nun neun Regionalinstitute in den Bundesstaaten Arizona, Kalifornien, Illinois und Texas erfasst, so die staatliche Einlagensicherung FDIC. Die Geldhäuser mit Vermögenswerten von insgesamt 18,4 Milliarden Dollar und Einlagen von 15,4 Milliarden Dollar seien von dem Kreditinstitut U.S. Bancorp übernommen worden. Damit sei die Zahl der Bankenpleiten in den Vereinigten Staaten seit Jahresbeginn 2009 auf 115 gestiegen, meldete die FR-online.de am 01.11.2009:
Und der nächste Fall, der größte seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers, stehe unmittelbar bevor – es werde damit gerechnet, dass der krisengeschüttelte Mittelstandsfinanzierer CIT umgehend ein Insolvenzverfahren anmelde. Er werde aller Voraussicht nach für seine Sanierung ein geordnetes Verfahren durchlaufen.
Quelle: FR-online.de, 01.11.2009
Originalartikel unter: Finanzkrise / Bankensterben in den USA geht weiter
Weitere Informationen zum Thema:
Magazin.Am-Finanzplatz.de, 24.10.2009
US-Bankensterben: Institute Nr. 100 und Nr. 101 pleite gegangen / Selbst wenn sich Käufer für gescheiterte Institute finden, muss Einlagensicherung FDIC oft Teile der Altlasten tragen
Magazin.Am-Finanzplatz.de, 16.10.2009
USA: Bankensterben in der Provinz ungebremst / Staatliche Einlagensicherung FDIC übernimmt handstreichartig die Geschäfte
http://magazin.am-finanzplatz.de/aktuelles/usa-bankensterben-in-der-provinz-ungebremst-529
Magazin.Am-Finanzplatz.de, 06.10.2009
Kein Grund für Optimismus: Soros sieht in den USA ein quasi bankrottes Bankensystem / Im Zuge der Finanzkrise haben US-Banken rund 1.100 Milliarden Dollar abschreiben müssen
http://magazin.am-finanzplatz.de/aktuelles/kein-grund-fuer-optimismus-soros-sieht-in-den-usa-ein-quasi-bankrottes-bankensystem-401


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Pingback von US-Mittelstandsfinanzierer CIT ist insolvent - Magazin.am-finanzplatz.de - Nachrichten und Gedanken über den Finanzplatz Deutschland — 2. November 2009 @ 13:49
[...] Die Tatsache, dass die Einlagensicherung der USA zum ersten Mal in ihrer Geschichte überhaupt in die roten Zahlen abrutscht, zeigt jedoch, dass du außergewöhnlichen Mitteln gegriffen werden muss, um die FDIC retten zu können. In den USA sind durch die Federal Deposit Insurance Corporation die einzelnen Bankkonten mit je 250.000 US Dollar abgesichert. Experten gehen davon aus, dass es für das laufende Jahr 2009 jedoch nicht bei den 120 Pleite-Banken bleiben wird, sondern bis Jahresende noch die eine oder andere der 8.200 US-Banken, welche durch die FDIC abgesichert sind, in den Bankrott gehen könnte. [...]
Pingback von Zu viele Bankpleiten und kein Geld mehr in der US-Einlagensicherung | News - Tagesgeld Vergleich, Tagesgeldkonto — 13. November 2009 @ 17:34