6. November 2009

US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae braucht frisches Geld

Ersuchen um abermalige Staatshilfe von 15 Milliarden Dollar

Der angeschlagene Hypothekenfinanzierer Fannie Mae habe im dritten Quartal 2009 erneut hohe Verluste geschrieben. Unter dem Strich habe ein Fehlbetrag von 18,9 Milliarden Dollar gestanden, berichtete SPIEGEL ONLINE am 06.11.2009:
Das erneute Quartalsminus verdeutliche die Schwierigkeiten von “Fannie Mae”, gegen steigende Kreditausfälle anzukämpfen und zugleich den Häusermarkt zu stabilisieren. Wegen der zunehmenden Arbeitslosigkeit könnten immer mehr Hausbauer ihre Schulden nicht abbezahlen. Zudem habe das Unternehmen seine Rückstellungen für Problem-Kredite erhöht.
“Fannie Mae” wolle den Staat jetzt noch einmal um finanzielle Unterstützung in Höhe von 15 Milliarden Dollar bitten – damit würden die Hilfen der US-Regierung auf insgesamt 60,9 Milliarden Dollar anwachsen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE, 06.11.2009
Originalartikel unter: Neue Verluste / Fannie Mae benötigt weitere Milliarden vom Staat

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