Probleme insbesondere in Spanien, Griechenland und Portugal könnten sich sogar verstärken
Südeuropa liege am Boden – in Griechenland, Portugal und Spanien explodierten die Haushaltsdefizite, die Zinsen auf Staatsanleihen wüchsen. Nun sollten „Rosskuren“ die angeschlagenen Länder retten. Doch ein Erfolg sei keineswegs sicher – viele Experten glaubten gar, dass sie die Probleme eher verschärften.
Mit einer Radikalkur sollten Spanien, Griechenland und Portugal ihre Verschuldung in den Griff bekommen. So wolle es die EU-Kommission, so wolle es die Bundesregierung, berichtete die WELT ONLINE am 06.02.2010:
Denn genau das verlangten auch die Investoren an den Kapitalmärkten. Das Problem sei die Durchsetzbarkeit. Vor allem aber könnten derart radikale „Bremsmanöver“, wie sie nun diskutiert würden, die betroffenen Volkswirtschaften gar zu leicht zurück in die Rezession stoßen. Mit der Folge, dass die Steuereinnahmen wegbrächen, die Ausgaben für Arbeitslosengelder und andere Sozialleistungen stiegen – und die Löcher in den Staatshaushalten nur noch größer ausfielen.
Quelle: WELT ONLINE, 06.02.2010
Originalartikel unter: Sanierung / Sparpläne sind für Südeuropa brandgefährlich
Weitere Informationen zum Thema:
Magazin.Am-Finanzplatz.de, 26.01.2010
Internes Kommissionspapier: Brüssel sieht Währungsunion in Gefahr / Süd- und Nordeuropa wirtschaftlich stark auseinandergedriftet
deutschewelle auf YouTube, 27.01.2010
Griechenland vor dem Staatsbankrott?



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