16. März 2010

Schulden-Aufnahme des Bundes 2010: Rund 80 Milliarden Euro

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Die Hälfte wird für die Zinsen der Altschulden benötigt

„Droht uns das gleiche Schicksal wie den Pleite-Griechen?“ fragt die Bild.de am 16.03.2010 und führt aus, dass Deutschland mehr als fünfmal so viel Schulden habe, nämlich 1,69 Billionen Euro; die Griechen „nur“ 300 Milliarden Euro. Die nackten Zahlen aus Deutschland seien beängstigend:
Allein der Bund habe Schulden von rund einer Billion Euro. Zwischen 2009 und 2013 seien 310 Milliarden Euro neue Schulden eingeplant. 41 Milliarden Euro Zinsen müsse der Bund für die Schuldenfinanzierung jedes Jahr zahlen – die Zinsen seien der zweitgrößte Ausgabenposten im Etat.
Gemäß Maastricht-Vertrag dürfte die Verschuldung maximal 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes betragen – tatsächlich liege sie derzeit bei mehr als 70 Prozent und steige bis 2012 auf 81 Prozent!
Laut Statistischem Bundesamt seien die Schulden der öffentlichen Haushalte seit 1950 „noch nie abgebaut“ worden. 2010 nehme der Bund rund 80 Milliarden Euro neue Schulden auf – die Hälfte benötige er allein, um die Zinsen für die Altschulden zu bezahlen.

Quelle: Bild.de, 16.03.2010
Originalartikel unter: 1,69 Billionen Euro Schulden / Sind wir bald so pleite wie die Griechen?

Weitere Informationen zum Thema:

Magazin.Am-Finanzplatz.de, 12.02.2010
Wahre Staatsverschuldung liegt um ein Vielfaches über den offiziellen Angaben / Analysten sehen statt der offiziellen rund 60 Prozent eher 400 Prozent Schulden gemessen am deutschen BIP

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