3. August 2011

Nutzung erneuerbare Energien für das eigene Heim: Unabhängige Beratung schützt vor Fehlinvestitionen

Vorhaben sollten bald, aber optimal geplant und fachmännisch begleitet umgesetzt werden

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 03.08.2011] Ob die staatliche Förderung erneuerbarer Energien auch künftig im bisherigen Umfang bestehen bleibt, ist laut der Verbraucherzentrale Hamburg unsicher – Verbraucher sollten daher geplante Vorhaben bald umsetzen, so ihr Rat:
Doch Vorsicht ist geboten – nur eine technisch optimal geplante und fachmännisch installierte Anlage arbeitet effektiv und lohnt sich wirtschaftlich. Denn auch regenerative Anlagen könnten sich bei schlechter Planung als teure Fehlinvestition erweisen – die neue Photovoltaikanlage z.B. im Schatten des Nachbarhauses oder die
Wärmepumpe im ungedämmten Altbau; Energieberater Michael Hell von der Verbraucherzentrale kennt diese Fälle nur zu gut. Dabei könnten sich Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien für private Verbraucher durchaus lohnen, betont Hell. Entscheidend sei aber, dass in der Planungsphase unabhängig von Anbieterinteressen beurteilt werde, ob das Vorhaben geeignet und wirtschaftlich ist. Wärmepumpen beispielsweise seien für Neubauten mit guter Dämmung und Flächenheizung eine ökologisch und wirtschaftlich interessante Alternative zu herkömmlichen Heizungsanlagen. Ob sich die höheren Investitionskosten tatsächlich rechnen, müsse aber im Einzelfall sorgfältig geprüft werden. Ähnliches gelte für solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung – ein bewährter Klassiker, der in einem gut gedämmten Einfamilienhaus bis zu 30 Prozent der Heizungskosten sparen könne. Für eine fundierte Entscheidung müssten aber dabei auch die Gegebenheiten vor Ort, etwa mögliche Verschattungen oder Standorte für
den Speicher, berücksichtigt werden.
Bei Fragen zum Einsatz erneuerbarer Energien oder möglichen Förderprogrammen hilft die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg unter der Telefonnummer (040) 248 32 250. Es kann auch ein persönlicher Beratungstermin bei den Beratungsstellen, so auch in Bergedorf, Fuhlsbüttel und Harburg, vereinbart werden.

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