30. November 2009

Lebensmittelkarten: Derzeit schon 36 Millionen US-Amerikaner auf staatliche Hilfe angewiesen

Jeden Tag kommen 20.000 neue Empfänger hinzu

Die Werte lägen auf Rekordhöhe – und jeden Tag kämen 20.000 neue Empfänger hinzu. Wegen der schweren Wirtschaftskrise sei nach einem Bericht der New York Times jeder achte US-Amerikaner – und jedes vierte Kind – auf die staatliche Hilfe angewiesen. Derzeit hingen 36 Millionen US-Amerikaner von Lebensmittelkarten ab, ein Drittel mehr als vor Ausbruch der Krise vor zwei Jahren, berichtete SPIEGEL ONLINE am 29.11.2009:
Mit den Lebensmittelkarten können arme Menschen Nahrungsmittel wie Brot, Milch und Käse praktisch wie mit einer Kreditkarte bezahlen. Im Durchschnitt erhalte jedes Familienmitglied auf diese Weise rund 130 US-Dollar – 28 Prozent aller schwarzen und acht Prozent der weißen US-Amerikaner würden die Leistung erhalten.
Bereits kürzlich hätte das US-Landwirtschaftsministerium einen Anstieg von Hunger und Unterernährung festgestellt – demnach hätten während der schweren Wirtschaftskrise 2008 rund 50 Millionen US-Amerikaner nicht immer genügend zu essen gehabt.

Quelle: SPIEGEL ONLINE, 29.11.2009
Originalartikel unter: Krisenfolgen / Mehr Amerikaner brauchen Lebensmittelkarten

Weitere Informationen zum Thema:

The New York Times, 29.11.2009
The Safety Net / Food Stamp Use Soars, and Stigma Fades

Magazin.Am-Finanzplatz.de, 17.11.2009
Krisenjahr 2008: 14,6 Prozent der US-Haushalte unzureichend mit Lebensmitteln versorgt / Harte Folgen der globale Krise für viele Bürger der stärksten Wirtschaftsnation

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