21. März 2011

Krisenstimmung: 10 von 24 für Privatanleger wichtige offene Immobilienfonds geschlossen

Verbraucherzentrale und Institut für Finanzdienstleistungen haben Informationspapier für Betroffene erstellt

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 21.03.2011] Offene Immobilienfonds befinden sich in der Krise, denn laut der Verbraucherzentrale Hamburg e.V. (VZHH) seien von den 24 für Privatanleger wichtigsten Fonds zehn geschlossen, drei weitere befänden sich in Auflösung. Drei Millionen Anleger bangten demnach um ihr Geld. Die Verbraucherzentrale Hamburg und das Institut für Finanzdienstleistungen (iff) bieten jetzt ein Informationspapier zum Thema offene Immobilienfonds an:
Die einst als sichere Anlageform geltenden offenen Immobilienfonds steckten in der Krise – als im Jahr 2008 vorwiegend institutionelle Anleger in großem Stil ihr Geld abzogen, seien zahlreiche Fonds in Liquiditätsnot geraten und hätten die Anteilsrücknahme vorübergehend aussetzen müssen. Betroffene Anleger können sich nun über den aktuellen Status der wichtigsten offenen Immobilienfonds informieren. Das Informationspapier der Verbraucherzentrale und des iff bietet Verbrauchern ständig aktualisierte Angaben über die am Markt befindlichen Fonds. Neben einem allgemeinen Überblick sind Angaben zu den Preisabschlägen, die beim Verkauf von Anteilen an geschlossenen Fonds an der Börse hinzunehmen sind, enthalten. Ebenso werden die Gesetzesänderungen für einen besseren Schutz der Anleger und deren Folgen für die Anlageform beschrieben. Tipps zum Verhalten in verschiedenen Situationen sowie Kriterien für die eigenen Entscheidungen sollen betroffenen Verbrauchern eine wertvolle Hilfe bieten.
Das Informationspapier ist als Download für 10 Euro auf der VZHH-Website verfügbar. Es kann auch als Printversion – zuzüglich 2,50 Euro Versandkosten – bestellt werden unter Tel. (040) 24 83 21 04.

Weitere Informationen zum Thema:

verbraucherzentrale Hamburg
Schlie­ßung von offenen Immobilien­fonds

NDR-Fernsehen, Sendung „Markt“
„Offene Immobilienfonds: Viele Anleger kommen nicht an ihr Geld“ / Donnerstag, 24. März 2011, 06:00 bis 06:45 Uhr [VPS 06:00]

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