Harte Folgen der globale Krise für viele Bürger der stärksten Wirtschaftsnation
Die globale Krise treffe viele Menschen in der stärksten Wirtschaftsnation der Welt hart – rund 50 Millionen US-Amerikaner hätten 2008 nicht genug zu essen gehabt, berichtete die ZEIT ONLINE am 17.11.2009:
Im Jahr 2007 seien noch elf Prozent der Haushalte unzureichend mit Lebensmitteln versorgt gewesen; ein Jahr später, im Krisenjahr 2008, bereits 14,6 Prozent. Das gehe aus einer Studie des US-Landwirtschaftsministeriums hervor. Nach Angaben des Ministeriums hätten die Betroffenen unterschiedlich auf die Geldknappheit reagiert – zwei Drittel hätten sich dadurch beholfen, dass sie zu billigeren Lebensmitteln gegriffen, öffentliche Suppenküchen besucht oder andere Hilfen in Anspruch genommen hätten; ein Drittel der Betroffenen sei tatsächlich gezwungen gewesen, die Nahrungsaufnahme zu verringern.
Quelle: ZEIT ONLINE, 17.11.2009
Originalartikel unter: Wirtschaftskrise / 50 Millionen Amerikaner hungern
Weitere Informationen zum Thema:
ZEIT ONLINE, 04.05.2009
Rezessionsängste / Finanzkrise reißt US-Wirtschaft mit sich



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