21. Oktober 2011

Fotocollage Euroflation soll unter Bezugnahme auf 1923 vor der Euro-Zerstörung warnen

Mauerkünstler WALLEY BERLIN fordert die Mächtigen in Wirtschaft und Politik zu einer sofortigen Rückkehr zur Sozialen Marktwirtschaft auf

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 21.10.2011] WALLEY BERLIN, nach eigenem Bekunden internationaler Mauerkünstler, solidarisiert sich mit den Zielen der neuen „Occupy“-Bewegung und von ATTAC in ihrem entschlossenen Kampf gegen die Macht der Börsen, denn die ungezügelte Gier der Finanzspekulanten bedrohe zunehmend unsere gemeinsame europäische Währung. Er unterstützt mit seinem neuen Werk die Aufforderung an die Mächtigen in Wirtschaft und Politik zu einer sofortigen Rückkehr zur Sozialen Marktwirtschaft:
Niemand dürfe kampflos akzeptieren, dass die ganze Welt zu einem „Spielball einer Handvoll ungezogener Manager“ werde, die kein Benehmen gelernt hätten und die Regeln einer zivilisierten Gesellschaft vom Leben und Lebenlassen ungeniert außer Kraft setzten, so der entrüstete Freiheitskünstler. In der „globalen Wirtschaftskrise“ erkennt WALLEY BERLIN gar einen generalstabsmäßig vorbereiteten, straff organisierten Plan zur wirtschaftlichen Enteignung der Menschen in der Welt – stets werde so getan, als sei die Wirtschaftskrise eine Art vom Himmel gefallene Naturkatastrophe, und der Mensch sei dagegen machtlos. Dies sei aber falsch – die „Wirtschaftskrise“ sei von Menschen gemacht; von solchen Menschen, die hinter den Kulissen in großem Stile betrügen, manipulieren und Werte verschieben würden, um so noch an die Ersparnisse und Renten der kleinen Leute zu kommen, nachdem sie alles Andere schon eingesackt hätten. Heute wetteten und spekulierten sie gegen Volkswirtschaften und ganze Staaten – morgen möglicherweise direkt gegen den Euro…Dies hätten wir doch alles schon einmal gehabt. Er sei entsetzt über „so viel Gier und menschliche Dummheit“.

Abbildung: WALLEY BERLIN, Christophe Didillon, M.A., Norden

Abbildung: WALLEY BERLIN, Christophe Didillon, M.A., Norden

„Euroflation“: Fotocollage gegen Inflation und Zerstörung des Euro, 2011

Dabei sei der Euro eine „wunderbare Idee“, und seine Einführung an sich sei richtig gewesen, um die Fundamente der Europäischen Idee zu festigen. Dass Spekulanten und Finanzjongleure mit ihren Machenschaften dieses Prinzip schleichend in sein Gegenteil verkehrt hätten, dass der Euro nunmehr die Europäer zu entzweien drohe, dass unsere Politiker unbeholfen in den Seilen der „Wirtschaftsmafia“ springen und dabei uns und unsere sozialen Interessen vernachlässigen würden, dürften wir nicht kampflos zulassen. Wir müssten uns gegen diese Macht erheben und mit friedlichen aber unüberhörbaren Mitteln um den Erhalt unserer Währung kämpfen, und wir müssten entschlossen und furchtlos um unsere Freiheit kämpfen. Ansonsten würden wir noch unsere letzten Ersparnisse und Renten an die „gierige Meute“ verlieren und anschließend auf deren Schulden sitzen bleiben.
„Euroflation“ ist das neueste Werk von WALLEY BERLIN. Die Fotocollage des internationalen Mauerkünstlers soll an die Ereignisse des Jahres 1923 mit der Großen Inflation erinnern und die Menschen dazu aufrufen, sich auf ihre Eigenverantwortung für Freiheit und Demokratie zu besinnen. Um die neue „Occupy-Bewegung“ und ATTAC mit ihren Zielen zu unterstützen, ruft er die Menschen mit seinem neuen Werk „Euroflation“ auf, den Anfängen zu wehren – zum Einen den Euro zu verteidigen und zum Anderen gegen die Macht der Banken und Spekulanten aufzubegehren. Freiheit sei nicht selbstverständlich, und sie könne schnell vergehen, wenn wir nicht täglich aufs Neue um sie kämpften. Wir müssten wach bleiben und unsere Freiheit verteidigen – damit wir morgen nicht im „Gestern“ aufwachten… Spätestens wenn wir mit einem Sack voller Euro-Scheine vor dem Bäcker stehen und für ein Brötchen 100 Millionen Euro bezahlen, würden wir feststellen, dass wir zu lange still gehalten haben und quasi im Jahre 1923 wieder aufgewacht seien…
Dabei sei unsere Situation keineswegs ausweglos – wir dürften nicht mehr blind vertrauen und müssten uns wehren. Gemeinsam seien wir stark – denn wir seien mehr als „die“, und ja, eine andere Welt sei möglich, so WALLEY BERLIN.

Weitere Informationen zum Thema:

WALLEY BERLIN
WALLEY BERLIN * BERLIN WALL * KUNST * BERLINER MAUER * ART

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