27. September 2009

Berliner-Runde am Wahlabend zeigt die wahren Wahlsieger

Ein Editorial von Wolfgang Rogalski, Initiator MedienHaus am Finanzplatz Deutschland

Liebe Leser,

auf ein Wort:

Können Sie sich noch an die Berliner Runde am Bundestagswahl-Abend 2009 erinnern? Dort konnten Sie sehen, wer die wahren Wahlsieger sind – ein staatsmännischer, tiefenentspannter und souveräner Frank-Walter Steinmeier und ein fröhlich lächelnder Jürgen Trittin. Ihnen gegenüber eine verbrämende, abgekämpfte Bundeskanzlerin und ein wirklich peinlicher Guido Westerwelle!
Die Kommentare die aus dem zugestellten Fernseher aus München kamen, taten fast körperlich weh. In der Runde saß zwar noch eine Gestalt, aber ich habe mir abgewöhnt diese zu kommentieren. Dies ist keine Aussage zur Partei „Die Linke“, sondern nur zu diesem kleinen Wichtel.

© MMM+

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Verlagsleiter Wolfgang Rogalski zum Ausgang der Bundestagswahl 2009

Die wahrscheinliche neue Bundesregierung mit ihren zu erwartenden Protagonisten wird vor dem Hintergrund der künftigen Entwicklungen keinen Blumentopf gewinnen können – und dies wissen Steinmeier und Trittin. Diese haben nun die dankenswerte Aufgabe, in der Opposition ihr Profil zu schärfen, um „Rot-Grün“ wieder regierungsfähig zu machen; und genau dies wird auch geschehen!
Als positiver Nebeneffekt wird DIE LINKE in der Opposition neben der SPD langsam eingehen.

Und in vier Jahren – oder früher – geht das ganze Spiel unter veränderten Vorzeichen wieder von vorne los und Sie, liebe Leser, schauen in unserer Zuschauerdemokratie mal wieder nur zu, anstatt aus Ihrer Lethargie aufzuwachen und die Alternativen, von denen es einige gibt, zu erkennen.

Albert Einstein wusste damals schon: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise (und Personen – Anmerkung des Verfasser) lösen, durch die sie entstanden sind.“ Weiter stellte er fest: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“
Aber leider werden wir in der Gegenwart immer wieder an eine Feststellung von Albert Einstein erinnert: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

In der Hoffnung, dass uns ,Guido‘ international nicht genauso blamiert wie sich selbst in der Berliner Runde, hoffe ich zukünftig, dass Sie endlich Ihren bequemen Fernsehsessel verlassen, wo Sie eh nur das geboten bekommen, was Ihnen das Zwangs-Pay-TV (die öffentlich-rechtlichen Sender) glaubhaft machen möchte.
Schauen Sie doch einfach mal mit uns über den Tellerrand! Das MedienHaus am Finanzplatz wird deswegen im letzten Quartal dieses Wahljahres 2009 auch mit einem neuen gesellschaftspolitischen Magazin an den Start gehen: Das Magazin des BürgerClubs Deutschland.
Bleiben Sie uns einfach treu und wir informieren Sie rechtzeitig!

Ihr
Wolfgang Rogalski

Weitere Informationen zum Thema:

FOCUS ONLINE, 27.09.2009
„Berliner Runde“ / Vier Fäuste und ein Halleluja

tz, 27.09.2009
ZDF: Keiner gab den Schröder / Berliner Runde: Keiner gab den Schröder

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