Wegen Depressionen Krankgeschriebene könnte doch wieder arbeiten gehen
Weil sie fröhliche Bilder von sich bei Facebook veröffentlicht habe, sei einer wegen Depressionen krank geschriebenen Kanadierin das Krankengeld gestrichen worden, berichtete die FR-online.de am 23.11.2009:
Die Fotos zeigten sie lachend am Strand, bei ihrer Geburtstagsfeier und bei einer Männer-Striptease-Show – die Versicherung habe ihr unter Bezugnahme auf diese Bilder mitgeteilt, dass sie auch arbeiten gehen könne, so Nathalie B. dem kanadischen Fernsehsender CBC.
Die 29-Jährige sei vor mehr als einem Jahr wegen schwerer Depressionen krankgeschrieben worden. Die Versicherung habe gegenüber dem Fernsehsender erklärt, dass sie die Zuschüsse nicht allein wegen der Fotos bei “Facebook” gestrichen habe; sie nutze das Internet aber, um sich über ihre Kunden zu informieren. Wie die Versicherung an die Fotos gekommen sei, bleibe unklar – ihr Profil sei nur für bestätigte “Freunde” zugänglich.
Die zuvor bei IBM in Quebec Angestellte habe nur die Ratschläge ihres Arztes befolgt – zu versuchen, auch einmal etwas Spaß zu haben.
Quelle: FR-online.de, 23.11.2009
Originalartikel unter: Krankengeld gestrichen / Folgenschwere Fotos bei Facebook
Weitere Informationen zum Thema:
cbcnews, 21.11.2009
Depressed woman loses benefits over Facebook photos
datensicherheit.de, 27.10.2009
Soziale Netzwerke: Eigene Darstellung will wohlüberlegt sein / Nutzer im Spannungsfeld zwischen Datenmissbrauch und Paranoia



[...] und prompt strich man ihr das Krankengeld, da sie wohl nicht sehr depressiv wirke. Laut dem Magazin am Freiplatz sei jedoch unklar, wie die Versicherung an ihre Bilder gekommen sei, da sie nur für [...]
Pingback von Kein Krankengeld auf Grund fr — 25. November 2009 @ 16:51