12. März 2010

Wachsende Sorge vor Platzen der Immobilienblase in China

Hedgefonds-Manager James Chanos: Tausendmal Dubai wäre die Folge

Noch wiegelten die Behörden ab – der Preisschub im Februar 2010 sei auf das chinesische Neujahrsfest und den schweren Schneefall zurückzuführen, so ein Sprecher des Nationalen Statistikbüros. Die Behörde habe auf besorgte Nachfragen reagiert, wonach die chinesische Inflation im Februar 2010 mit 2,7 Prozent auf ein 16-Monatshoch gestiegen sei, berichtete SPIEGEL ONLINE am 11.03.2010:
Doch wirklich ausräumen habe der Sprecher die Sorgen nicht konnen. Denn auch in diesem Monat hätten sich erneut die Immobilienpreise als Preistreiber erwiesen – trotz der Bemühungen der chinesischen Regierung, den Boom abzukühlen.
Schon seit längerer Zeit warnten Experten vor einem Platzen der Immobilienblase. Der Hedgefonds-Manager James Chanos, der lange vor der Wall Street den groß angelegten Betrug bei der Pleitefirma Enron erkannt hätte, sehe die Volksrepublik kurz vor dem Abgrund (weiterlesen…)

11. März 2010

Arbeiten als Lebensqualität: Eine Hartz-IV-Empfängerin im Ehrenamt

Ausüben unbeliebter Tätigkeiten mit Lächeln und mit Stolz

Martina T. (44), alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, erhalte aus Hartz IV monatlich 1.094,15 Euro für drei Personen. Die Miete sei darin enthalten. Die Debatte, ob gemeinnützige Arbeit ausgeweitet werden sollte oder damit reguläre Stellen verdrängt würden, treffe Martina T. ganz konkret. Sie gehe jeden Morgen in eine Grundschule im Ruhrgebiet und führe dort die Aufsicht auf der Toilette, berichtete die WELT ONLINE am 11.03.2010:
Sie erinnere die Kinder daran, sich ihre Hände zu waschen und desinfiziere und reinige, wenn mal was daneben gehe – es sollte immer einwandfrei und (weiterlesen…)

AOK, IKK und BKK 2009 im Plus – Ersatzkassen im Minus

Gesundheitsfonds mit Defizit in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro

Nach den vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 10. März 2010 in Berlin vorgelegten Finanzergebnissen hätten die rund 170 gesetzlichen Krankenkassen das Jahr 2009 mit einem Überschuss in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro abschließen können, berichtete die ÄrzteZeitung.de am selben Tag:
Das dickste Plus hätten die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) mit 771 Millionen Euro erzielt; danach folgten die Innungskrankenkassen (IKK) mit einem Überschuss in Höhe von 264 Millionen Euro und die (weiterlesen…)

USA: Fehlbetrag im Februar 2010 bei 220,9 Milliarden Dollar

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Für Haushaltsjahr 2009/2010 ein Rekorddefizit von 1,56 Billionen Dollar zu erwarten

Das Defizit im US-Haushalt habe im Februar 2010 einen neuen Monatsrekord erreicht, meldete DiePresse.com am 11.03.2010:
Der Fehlbetrag im abgelaufenen Monat habe bei 220,9 Milliarden Dollar gelegen – 14 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. (weiterlesen…)

Staatsverschuldung: Sechs Wege zum Ausbrechen aus dem Teufelskreis

Ständige Neuverschuldung kann immer teurer werden

An der Wortwahl erkenne man den Ernst der Lage – es sehe es aus, als hätte die Wirtschaft gerade den Dritten Weltkrieg durchgemacht, schrieben die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley in einer Studie. Dabei spielten sie nicht auf Griechenland an, das sich laut seinem Regierungschef Giorgos Papandreou gerade in einer „Kriegssituation“ befinde. Gemeint seien die USA, berichtete die Capital-Online-Ausgabe am 09.03.2010:
Nur einmal in der Geschichte der führenden Wirtschaftsmacht sei die Staatsverschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als heute gewesen – nach dem Zweiten Weltkrieg. (weiterlesen…)

Keine Atempause für deutsche Lebensversicherer

Ratingagentur „Fitch“ rechnet mit weiter sinkenden Überschussbeteiligungen

Fitch-Analyst Tim Ockenga male ein düsteres Bild – für 15 der 23 bewerteten Unternehmen vergebe seine Agentur einen negativen Ausblick, berichtete die wiwo.de am 10.03.2010:
Den deutschen Lebensversicherern bleibe „keine Atempause“, die Branche stehe vor “ernsten Herausforderungen”, so Ockenga. Zwar habe sich die Erholung am Kapitalmarkt zunächst positiv auf die Ergebnisse ausgewirkt, doch besonders die weiter niedrigen Zinsen seien ein Problem für die Branche – finanzschwache Versicherer mit einem schwachen Neugeschäft dürften schon bald gezwungen sein, die “Beteiligungen deutlicher abzusenken”.
Auch Maximilian Zimmerer, Vorstand der Allianz Lebensversicherung, rechne in nächster Zeit nicht mit steigenden Renditen (weiterlesen…)

10. März 2010

Kreditausfallversicherungen: Missbrauchspotenzial muss begegnet werden

Im Idealfall sichern die CDS das Risiko eines Unternehmens ab

Es sei Zeit, dass die Politik einschreite – über Credit Default Swaps (CDS) sei momentan vor allem Schlechtes zu hören, schrieb die FTD.de am 10.03.2010:
Die CDS seien die „Waffe kaltblütiger Spekulanten“. Sie trieben Griechenland an den Rand der Pleite – und sie ließen den Kurs des Euro abstürzen. Das alles stimme nur teilweise.
Die Idee hinter den CDS sei nicht schlecht. Im Idealfall sicherten die Derivate das Risiko eines Unternehmens ab, das Anleihen erworben habe, und entlasteten so (weiterlesen…)

9. März 2010

Krankenkassen: Zusatzbeiträge für Versicherte und Gehaltssteigerungen für Vorstände

Zuwächse bei Vorstandsbezügen und großzügige Pensionsregelungen

Top-Verdiener sei der Chef der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 09.03.2010:
Sein Grundgehalt sei 2009 um rund 25.000 Euro auf rund 271.000 Euro gestiegen, so die Bild unter Berufung auf Gehaltsveröffentlichungen. Bei der Barmer und der DAK bekämen die Vorstände je rund 4.000 Euro im Jahr dazu – DAK-Chef Herbert Rebscher habe rund 235.000 Euro, Barmer-Chefin Birgit Fischer rund 203.000 Euro verdient.
Besonders hohe Prämien erhielten dem Bericht zufolge die Vorstände der Allgemeinen Ortskrankenkassen. (weiterlesen…)

HSH Nordbank: Krise geht weiter

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Jahresabschluss 2009 offenbar mit einem Verlust von einer Milliarde Euro

Die HSH Nordbank habe 2009 mit einem Verlust von einer Milliarde Euro abgeschlossen, so das Handelsblatt. Sie habe entsprechende Informationen aus Aufsichtsratskreisen bestätigt, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 08.03.2010:
Aufwendungen für erhaltene Garantien und Restrukturierungen (weiterlesen…)

8. März 2010

Daten-CD mit Namen deutscher Politiker und Behördenvertreter soll der Libertären Plattform zugespielt worden sein

Informationen zu Konten, Nebeneinkünften und Beteiligungen

Der Poststempel datiere vom 3. Februar 2010 – der Briefumschlag sei an ein Mitglied der „Libertären Plattform“ (LP) adressiert und habe eine CD mit der Aufschrift „Fin_Pol_Germany_2010“ enthalten, meldete die LP auf ihrer Website am 08.03.2010:
Auf dieser CD enthalten seien Daten, die namentlich genannten deutschen Politikern und Behördenmitarbeitern in- und ausländische Konten und Finanzinformationen zuordneten. (weiterlesen…)

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